Endlich wieder herzlicher Kontakt zu den Einheimischen

Nach der Enttäuschung im Norden setzte ich meine ganzen Hoffnungen auf eine Runde im Süden, bevor ich nach Kambodscha fahre.

Bis auf die touristischen Wasserfälle, wo man wieder für jede Kleinigkeit abgezockt wurde, wie z.B. 1,5€ für einen Fahrradstellplatz, bin ich endlich wieder auf nette, offene und gastfreundliche Einheimische getroffen. Die 1,5€ habe ich natürlich nicht bezahlt. Ich habe mein Fahrrad einfach provokant 10 Meter davor an einem Baum geparkt. So haben sie mir dann keine 1,5€ berechnet, sondern nur 1€ für den Zugang zum Wasserfall. Es ist jedoch sehr lustig, den noch dümmeren Touristen zuzuschauen, die alle eine Rollerparkplatzgebühr bezahlen, ohne sich zu wundern. Die Wasserfälle waren am Ende aber wirklich sehenswert.
Ich habe im Süden einen großen  Kreis mit dem Fahrrad gedreht und bin anschließend nach Kambodscha geradelt.


Während meiner Runde im Süden habe ich viele nette einheimische Menschen kennengelernt, die mich ab und zu auch eingeladen haben. Mein Herz schlug wieder schneller und die Freude an der Tour kam zurück. Außerdem habe ich zufällig auch Deutsche kennengelernt, die in Attapeu (Süd-Laos) in einem Hilfsprojekt arbeiten. Der Name ist SFE und sie verbessern die Lebensbedinungen in den ärmsten Dörfern im Süden Laos (www.sfe-laos.org). Sie haben mich zum Abendessen und einem original deutschen Frühstück mit Semmeln, Nutella und Marmelade eingeladen. Nach dreieinhalb Monaten ein Frühstück dieser Art zu genießen, ist ein Traum und liegt außerhalb der Vorstellungskraft jedes Laoten.
Außerdem habe ich 2 der Nächte, die ich in Attapeu war, in einem Tempel verbracht. Die Mönche dort waren mehr als nur gastfreundlich. Zu Beginn gab es einen großen Korb voller Süßigkeiten. Für die Mönche heißt dass, dass sie während dieser 2 Tage auf das meiste Süße verzichtet und es mir gegeben haben. Im Gegenzug habe ich mit ihnen jeden Tag 2 Stunden englisch Lesen geübt. Am Ende dieses Besuches hatten meiner Meinung nach beide Seiten 2 tolle Tage hinter sich.

Der letzte Teil während meiner südlichen Runde verlief 2 Tage lang auf einer Piste durch den Jungel. Es war eine abenteuerliche Strecke mit 5 hüfthohen Flussüberquerungen. Im Gegensatz zu der nördlichen abenteuerlichen Piste bin ich auf dieser Strecke aber auf unzählige nette und hilfsbereite Menschen getroffen. Deswegen wurde es zu einem spaßigen Abenteuer. Geschlafen habe ich in einem 2 Häuserdorf im Jungel, habe Essen bekommen und unter freiem Sternenhimmel mit den Einheimischen gefeiert - inkl. lokal gebranntem Schnaps.
Bei der ersten Flussüberquerung hatte ich noch etwas Respekt vor dem Gewässer und habe alles einzeln über den Fluss getragen. Nachdem mir aber jemand gesagt hat, dass mir noch 4 weitere Überquerungen bevorstehen, habe ich es am nächsten Fluss mit Fahrrad und Gepäck versucht. Das Ergebnis: es war erstaunlich leicht, da die Luft in den Reifen und die 100% wasserdichten Taschen für Auftrieb gesorgt haben und somit die großen Steine im Fluss kein Problem waren. Ich musste nur aufpassen, dass mir das Fahrrad nicht wegschwimmt. 

Nachdem ich jetzt wieder voller Elan und mit Freude radeln konnte, musste ich gesundheitlich 2 Ereignisse wegstecken. An einem Vormittag hatte ich plötzlich starke Schmerzen im Oberschenkel. Sie wurden so stark, dass ich auf einmal nicht mehr in die Pedale treten konnte und nur noch auf das Fahrrad gestützt laufen konnte. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich das erste mal darüber nach, was passiert, wenn ich die Reise aufgrund einer körperlichen Belastung abbrechen müsste. Ich quälte mich dann den Vormittag über in einem Tempel herum und wurde ein bischen von den Mönchen mit Salbe und Essen versorgt. Nach einiger Zeit verschwanden die Schmerzen zum Glück wieder und ich konnte an diesem Tag immerhin noch 20 km zurücklegen.
Da ich nach einem langen Fahrradtag oft barfuß unterwegs bin, ist es passiert, dass ich in genau so einem Dorf im Jungel, wo jeder sagt, es ist voll mit Krankheiten und man muss sehr gut aufpassen, in einen spitzen Stein getreten bin. Ich erlitt eine kleine Wunde am Fuß und es waren ein paar kleine Steinchen unter der Haut. Dank Mamas guter Pinzette konnte ich diese aber selbst rausoperieren und habe anschließend alles sorgfältig desinfiziert. Die Einheimischen haben ordentlich gestaunt, als ich meine ganze Arzttasche ausgepackt habe, obwohl ich nur eine kleine Wunde an der Fußsohle hatte.

Als der letzte Teil in Laos bei täglich über 40 Grad Celsius geschafft war, ging es in das nicht weniger kalte, sondern noch heißere Kambotscha. Die Landschaft war komplett flach und einfach zu befahren. Die Leute waren immer happy und aufgeschlossen, als sie mich gesehen haben und ich wurde wieder das ein oder andere mal eingeladen. Die Preise wurden billiger und die lokale Bevölkerung war komplett ehrlich.

Nach 2 Tagen in der gleichen Landschaft wurde es mir jedoch schnell langweilig und ich testete mal wieder meine Sportlichkeit und legte an mehreren Tagen täglich zwischen 140 und 170 Kilometer zurück. Vielleicht denken viele, dass ich zu schnell unterwegs bin, mir zu wenig anschaue oder mich zu sehr stresse. Doch ich habe in der letzten Woche mehrere Fahrradfahrer getroffen, die aus Richtung Malaysia kamen und von den weißen Sandstränden an der Küste geschwärmt haben. Ich habe also zur Zeit eine große Motivation vor Augen, schnell im Süden am Meer zu starten und endlich das Meer genießen zu können. Ich habe in Südostasien noch bis Neujahr Zeit und möchte meine letzten eineinhalb Monate im Süden Thailands und Malaysia verbringen. Danach gibts zwar noch einmal eine kleine Pause in Perth, wo ich mit einer Freundin 2 Wochen lang OHNE Fahrrad unterwegs bin, aber dann steht wieder ein gigantisch harter Abschnitt vor mir: Die Südküste Australiens im Hochsommer. Jeder Australier, den ich auf meiner Tour getroffen habe und von meinem Plan erzählte, warnte mich als erstes vor dem extremen Sommer dort und schüttelte erst einmal den Kopf.

Fahrradtechnisch musste ich in den letzten 2 Wochen einiges wegstecken. Ich hatte etliche Platten, musste Bremsblöcke vorne und hinten und zu guter Letzt noch die hintere Bremsscheibe austauschen. Bis auf die vielen platten Reifen, die ich hatte, ist alles ganz normal in Schuss, aber Verschleißteile müssen nach 7.000 km einfach mal gewechselt werden. Ich hatte schon seit 2 Wochen auf Stahl gebremst, da meine Bremsblöcke längst hinüber waren...

Zu meiner Enttäuschung musste ich leider auch festellen, dass meine Kleider komischerweise immer weniger werden und ein Auto meinen Helm platt gefahren hat. Ich reparierte einen platten Reifen kurz vor Siem Reap - wo ich derzeit eine Pause mache - in einer engen Hauseinfahrt, als plötzlich ein Auto herrausfuhr und meinen Helm nicht sah. Nach einer heftigen Diskussion ist der Autofahrer davon gefahren. Von Passanten wusste ich jedoch, wo er wohnt und bin am nächsten Tag mit der Polizei bei ihm aufgetaucht. Da die Polizei in Kambodscha aber ein korrupter Verein ist, war ich am Ende machtlos und habe einen halben Tag verschwendet. Am Schluss wollte die Polizei sogar noch 10 Dollar von mir wegen der Arbeit, die sie angeblich geleistet hat. Die habe ich jedoch nicht bezahlt und bin stinksauer aus dem Polizeigebäude gerannt. 

 

Zum Schluss möchte ich noch auf die Challenge hinweisen, die ich erledigt habe. Die komplizierte Angelegenheit könnt ihr unter 'Challenge' nachlesen.

Bye Bye

Kommentar schreiben

Kommentare: 30
  • #1

    Jakob (Freitag, 07 August 2015 13:40)

    Gute Reise. Buen Camino. Ultreia.
    Von Herzen Jakob

  • #2

    Tanja (Dienstag, 11 August 2015 22:05)

    Hab eine schöne und erfahrungsreiche Reise.
    Komm vor allem wieder heul und gesund zurück!

  • #3

    Anke (Dienstag, 15 September 2015 18:44)

    hey , Basti vielen Dank für deine Mühe uns an deiner Reise so teilhaben zu lassen
    da gehen die Emotionen mit rauf und runter. Danke für deine Offenheit.

    Liebe Grüße
    Mama

  • #4

    fromut (Donnerstag, 17 September 2015 11:23)

    Basti-on.tour
    wo steckst du nur?
    Alle meine Freunde suchen dich heute
    und sind doch recht erfahrene Leute!

    Du steckst im Computer,
    wir drücken und drücken
    und finden dich endlich zu unsrem Entzücken.

    Gefällt dir Srinagar, ober besser Laos-
    und gibt es dazwischen auch mal ein Chaos?

    Du radelst und radelst bis in die Puppen
    und lebst vielleicht nur noch von Tütensuppen.?

    Such' dir was kräftiges für deinen Magen,
    dann kannst du auch weitere Stürme ertragen!

    Such' neue Freunde aus aller Welt,
    dann geht es dir gut, und es reicht auch das Geld!

    Wir danken dir, dass wir teilnehmen können
    ohne dir hinterherzurennen!

    Was immer auch geschehen mag-
    bleibe behütet an jedem Tag!


    Deine Großmutti

  • #5

    Rainer & Ingrid (Donnerstag, 17 September 2015 18:08)

    Eine fantastische Leistung, und vor allen Dingen sind deine Berichte spannend,

  • #6

    Susanne Richter (Sonntag, 20 September 2015 10:49)

    Lieber Basti,
    wir freuen uns, daß Du uns an Deiner Reise teilnehmen lässt. Wie gut, dass Du so offen für die Fremde und neue Erfahrungen bist. In Deutschland kommt jetzt mit den Flüchtlingsströmen "die Welt ins Haus". Da werden wir "Weltenbürger" wie Dich brauchen. Weiter gute Reise, alles Liebe und viel Glück!
    Susanne und Harald

  • #7

    Anke (Donnerstag, 08 Oktober 2015 19:03)

    Hey basti,
    ich hab Ztränen gelacht bei deinem "Genußvideo"

    liebe Grüße
    Anke

  • #8

    fromut (Samstag, 10 Oktober 2015 15:12)

    Hallo, Sebastian, Hallo, hallo,
    wo radelst du heute, erzähle mir, wo?

    In Indien bist du, dem riesigen Land,
    das ist mir leider recht unbekannt.

    So find' ich es spannend, was du erlebst
    und dass du die Abenteuer weitergebst!

    Dein schlimmer Unfall war keine Freud
    das tut uns allen von Herzen leid!

    Die gastfreundlichen Inder halfen vergessen
    mit einem Super - Familienessen.

    Bleib weiter behütet, mach's weiter gut
    das wünscht dir deine Großmutti Fromut.

  • #9

    Ingrid und Rainer (Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:29)

    Hallo Basti, du nimmst uns mit auf dieser Tour, an den Gedanken selbst

    diese Berge zu fahren könnte ich mir selbst im Traum nicht vorstellen.
    Deshalb lese ich lieber was du erlebst.

  • #10

    fromut (Donnerstag, 29 Oktober 2015 11:11)

    Lieber Sebastian, ich grüße dich heute
    und mit mir manche befreundete Leute.

    Du lernst viele fremde Menschen kennen,
    ich will da besonders die Mönche nennen.

    Du darfst dein Lager im Tempel richten,
    doch die Essensberge schaffst du mitnichten.

    Die Käfer schwimmen in der Suppe herum,
    die Schlangen am Wege – das wird dir zu dumm!

    Und wenn dir die Hitze wird einmal zu viel,
    dann denk an zuhause, bei uns ist es kühl!!

    Großmutti

  • #11

    Matthias (Donnerstag, 29 Oktober 2015 21:48)

    Hi Basti, für deine Tour durch Laos wünsche ich dir eine immer gut gefüllte Wasserflasche, ein weiterhin treues, standhaftes Radl und viel Gelassenheit auch bei sehr einfachen Verhältnissen! Pass auf dich auf und mach weiter so tolle Erfahrungen! Ich lese alles in deinem Blog (und beneide dich ein bisschen). Matthias

  • #12

    Margarete (Mittwoch, 04 November 2015)

    Hallo Basti, ich freu' mich für dich, dass du so interessante Efahrungen machen und so viel Gastfreundschaft erleben kannst! In la Flayssière verfolgen wir auch deine Reise mit, zittern bei Abgründen und verrückten Lastwagenfahrern, betrachten erfürchtig die tollen Landschaften und sind erleichtert, dass du so gut durchkommst und anscheinend immer wieder mit leckerem Essen verpflegt wirst. Gute Reise weiterhin, geniesse Deine Freiheit und die vielfältigen Begegnungen, alles Liebe, Margarete

  • #13

    Renate & Heinz (Dienstag, 17 November 2015 18:52)

    Hallo Sebastian!
    Unsere Gedanken sind oft bei Dir. Wo bist Du wohl heute und wie geht es Dir? Ist Dein Fahrrad noch ein treuer Begleiter? Bei uns ist der Herbst eingezogen. Er war sehr bunt und prächtig. Heute was es stürmisch und die Bäume haben alle Blätter abgeworfen. Oma und Opa grüßen Dich ganz herzlich und senden Dir einen weiteren Schutzengel mit auf den Weg! Davon kann man nie genug haben!

  • #14

    Fromut (Donnerstag, 19 November 2015 14:16)

    Lieber Basti, heut' hab ich an dich gedacht
    und schnell ein neues Gedicht gemacht.

    Viel arme Menschen leben in Laos -
    und bei dir selber gibt es mal Chaos:

    Ein böser Mann überfährt deinen Helm -
    die Polizei hält ihn für einen harmlosen Schelm.

    Die Straßen sind steil und strengen dich an,
    doch dann erscheint plötzlich der Alex – Mann
    mit einer edlen Schokolade von Lindt,
    da kannst du dich freuen wie ein Kind.

    Doch du fährst auch mal mit dem Boot und dem Bus
    und gibst den Sponsoren dafür einen Kuß?

    Bleib weiter gesund und munter und fit
    mit guten Wünschen reisen wir mit.

    Großmutti

  • #15

    fromut (Samstag, 21 November 2015 11:47)

    Eine Karte aus Laos kriegt nicht jede Frau,
    deshalb wurde mir schon ein bisschen mau
    wenn ich die Mönchlein betteln sehe
    und die fremde Religion nicht verstehe.
    Die alte graue Oma darf essen geben -
    wahrscheinlich hat sie selber nicht viel zum Leben.
    Ihre kleine Enkelin spielt fröhlich daneben,
    vielleicht wird sie einmal nach Höherem streben.

    Ich habe mich über die Karte gefreut
    und danke dafür, lieber Basti, heut'
    und wünsche für morgen
    nur wenige Sorgen,
    lieber Glück und viel Segen
    auf all deinen Wegen!
    Großmutti

  • #16

    fromut (Samstag, 12 Dezember 2015 20:21)

    Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
    auf die Erde nieder, bis es auch Basti find't.

    Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus,
    fährt auf allen Wegen mit dir weit hinaus.

    Ist auch dir zur Seite, still und unerkannt,
    dass es treu dich leite in dem fremden Land.

    Steck eine rote Kerze in den Sand so weiß,
    dass sie still dir leuchte ob es kalt ob heiß.

    Wenn wir Sehnsucht haben, sind wir dir sehr nah,
    lachen oder weinen, Mamma und Papa.

    Und die alte Mamma friert Lebkuchen für dich ein,
    du darfst von ihnen träumen, bis du bist daheim.

    Deine Großmutti

  • #17

    Heinz&Renate&Mareike&Gregor (Donnerstag, 24 Dezember 2015 22:05)

    Lieber Enkel, Neffe, Freund und Basti :-)
    Es ist der 24te Dez, 22Uhr und wir sitzen am Tisch in der Bahnhofstrasse zwischen Plätzchen, Geschenken und Punsch und denken an Dich - JETZT ! Wir senden Dir herzliche Weihnachtswünsche und hoffen dass Du Sehnsucht nach uns hast, befürchten aber dass die weisse Trauminsel mit einem traditionellen dt. Familienfest mithalten kann. Die Gans werden wir dann - wie besprochen - im Sommer grillen :-)

  • #18

    Fromut (Donnerstag, 07 Januar 2016 20:07)

    Ich bin allein, der Regen rinnt,
    und draußen spielt kein einziges Kind.
    Doch gestern kam die Familie ins Haus,
    Matthias und Eva mit dem Mittagsschmaus.
    Die gute Lasagne wollte tanzen gehen -
    und kam erst auf dem Fußboden zum Stehen.
    Die Nudeln flogen durch die Küche herum -
    das war sehr dumm.
    Sie landeten auch auf meinem Unterarm,
    dass Gott erbarm !
    Doch als später die Eichstätter kamen,
    bekommen wir einen neuen Rahmen
    und haben zum Harfenspiel gesungen,
    vielleicht ist es bis zu dir geklungen

    Deine Großmutti

  • #19

    Fromut (Dienstag, 12 Januar 2016 10:57)

    Weihnachten ist vorüber, der Alltag beginnt
    und unser ferner Sebastian schwimmt,
    schwimmt von Asien nach Australien hinüber
    und jeder fragt sich: Wann kommt er wieder?

    Will er etwas ganz Anderes ausprobieren,
    vielleicht die Kängurus dressieren?
    Oder belebt ein Besuch aus der Heimat ihn neu,
    Antonia und Freunde kommen vorbei?

    Es bleibt spannend für Dich und für uns alle Zeit,
    wir wünschen viel Mut, Gesundheit und Freud,
    bleibe behütet auch im Neuen Jahr,
    dieses ist gewisslich wahr!

    Großmutti

  • #20

    Anke (Montag, 25 Januar 2016 06:10)

    Hey basti,
    schön das ich heut morgen wieder ein Stückchen mit dir reisen durfte.
    das genieße ich immer sehr und hebt meine Laune !

    liebste Grüße
    Anke

  • #21

    Fromut (Samstag, 30 Januar 2016 14:29)

    Die Sonne scheint so warm wie im Mai,
    ist steig' auf mein Radl und fahre, o mei,
    und fahre zu Freunden, um dich zu sehn
    im Computer – Australien, mei, ist das schön!

    Es geht dir anscheinend immer noch gut
    auf staubigen Pisten und ohne Hut.
    Du findest nette Leute, die für dich sorgen
    und genügend zu essen für heute und morgen.

    Wenn die Sprache nicht klappt, wird viel gelacht
    und mit Händen Füßen Gaudi gemacht!
    Fahr tapfer weiter, auch wenn es mal kracht
    und bleibe behütet bei Tag und bei Nacht.

    Deine Großmutti

  • #22

    fromut (Montag, 01 Februar 2016 11:53)

    Heute regnet es hier, aber bei dir noch schlimmer,
    davon haben wir wohl keinen Schimmer.
    Wenn dazu auch noch der Sturmwind braust -
    und unser Sebastian ist unbehaust!
    Wenn du dann aus nasser Wäsche schaust,
    es deiner Familie zu Hause graust.

    Die Schotterpisten mag das Rad nicht,
    so dass der Hinterreifen bricht
    und die Werkstatt ist weit -
    australische Einsamkeit lang und breit.
    Nach langem Warten kommt ein Auto vorbei
    und hört gleich deinen Hilfeschrei!

    Aus Malaysia kam eine Karte zu mir
    dafür danke ich von Herzen dir!
    Bleibe weiter behütet und gesund
    mag es geradeaus gehen oder rund.

    Deine Großmutti

  • #23

    Alwin (Samstag, 13 Februar 2016 08:24)

    Du bist so bescheiden, dass du eine gesamte Internetseite darüber hast, wie toll und hart du bist.

  • #24

    fromut (Montag, 07 März 2016 11:46)

    Hallo, Sebastian!

    „Die Deutschen in Melbourne“ - net.
    besorgen dir weiter Essen und Bett.

    Ein Interview macht dich bekannt
    in Städten und Dörfern, im ganzen Land.

    Eine Einladung kommt aus dem Kindergarten
    wo die kleinen Zwerge den „Radler“ erwarten.

    Doch die „Great Ocean Road“ ruft dich bei starkem Sturm,
    da fühlt man sich wie ein gebeutelter Wurm!

    Junge Landsleute aus Bayern kommen zu Hilf '
    mit Barmherzigkeit zwischen Hügeln und Schilf.

    Das Ziel kommt näher – auf Großvatis Spuren -
    möchtest du gerne durch Afrika touren!

    Deine Großmutti

  • #25

    Fromut (Sonntag, 13 März 2016 17:17)

    Für Sebastian von der Großmutti:

    „Ich habe noch Zeit und habe noch Geld
    und such' mir immer ein neues Ziel in der Welt.“

    „Nach Mexiko möchte ich wirklich gerne -
    aber mein Wunsch verschwindet schnell in der Ferne.“

    Und mit ihm das ganze Amerika -
    doch wie wäre es jetzt mit Afrika?

    Wer kennt schon die westliche Küste genau
    mit Togo und Ghana und Guinea-Bissau?

    Aber hüte dich und sei flink und gescheit,
    denn hier ist vielleicht Gefahr nicht weit.

    Viele Schutzengel brauchst du bei dieser Plag',
    sie mögen dich behüten Tag für Tag!

    Und denk auch an Rebecca und Miriam
    unterwegs in Marokko mit Bus und mit Bahn,
    und an die sorgenden (Groß-) Eltern zu Haus -

    und nun ist meine Geschichte aus!

  • #26

    Atsu (Montag, 14 März 2016 14:10)

    greeting ,
    i m Atsu YADOR on couchsurfing you can contact me if you arrive in Togo on 99828069 for more tips for Ghana.

  • #27

    Fromut (Mittwoch, 30 März 2016 20:36)

    Freunde, habt ihr es vernommen,
    ich habe einen Brief bekommen!
    Einen Brief vom Enkelsohn,
    drum folgt ein neues Gedicht als Lohn!

    „Nun radeltst du also durch Afrika
    wo auch dein Großvater so gerne war.
    Er liebte die jungen Kirchen und Gemeinden
    und wenn die fremden Menschen wurden zu Freunden.

    Bleib tapfer und fahr Richtung Norden, es wird Zeit,
    mein Gästezimmer steht für dich bereit!“

    Großmutti

  • #28

    fromut (Mittwoch, 20 April 2016 10:43)

    Für Sebastian

    Mein Telefon klingelt mal wieder so schön:
    „Willst du das Neu'ste vom Basti ansehn?“
    Freund Christian hat schon die Leinwand gestellt,
    wir reisen gemeinsam in deine weite Welt!

    Der Westen von Afrika ist heute das Ziel,
    aber dort ist das Radeln kein Kinderspiel.
    Mal sind die Grenzen geschlossen, mal offen,
    doch du hast genug Zeit, immer neu zu hoffen.

    Und es gibt viele Berge, du siehst sie mit Grausen,
    du magst nicht das Schieben, nur das Hinuntersausen.
    Das ist dann der Lohn für deinen Schweiß -
    „ach wäre es hier bloß nicht so fürchterlich heiß!“

    Fahr schneller nach Norden, bei uns ist es kühl,
    bring uns deine Wärme, wir frieren noch viel!
    Dann braten wir gemeinsam die Schnitzel ganz frisch -
    fahr schneller nach Norden -
    ich deck' schon den Tisch!

  • #29

    fromut (Samstag, 07 Mai 2016 11:47)

    Lieber Sebastian,

    nun hat dich doch noch die Hitze erwischt
    und dir den Magen verdorben,
    doch du hast dich wieder beim Radeln erfrischt
    und bist – zum Glück – nicht gestorben.

    In Mauretanien gibt’s Grenzkontrollen
    weil die Soldaten etwas Besonderes wollen:
    nämlich dein „money“ für jeden Piep,
    das ist dir wirklich gar nicht lieb.

    Du handelst schlau und verteidigst dein Geld,
    inzwischen gestählt von der weiten Welt.

    Und dann heißt es „Afrika ade“,
    „aber das Scheiden tut mir nicht weh.
    Ich reise weiter mit einem Schiff
    und habe den Zeitplan fest im Griff!

    In Frankreich besuche ich „Familie Margretchen“
    und amüsiere mich mit den lieben Mädchen.
    Die letzte Strecke geht auch noch vorbei,
    ich freue mich schon auf die Lande EI- EI- .“

    Und auf allen deinen weiteren Wegen
    wünschen wir dir Gottes Behütung und Segen!

    Deine Großmutti

  • #30

    RANJEEV SINGHAL (Sonntag, 05 März 2017 19:17)

    Hi Bastion
    Hope you remember me.
    We took dinner together at Leh, India.
    How are you ?
    Where r u these days ?
    Take Care.
    Wish you all the best.