0 Kilometer innerhalb 4 Wochen

Das Fahrrad wurde in den letzten Wochen bis auf einen kleinen Mountainbike-Trip und ein paar Reparaturen nicht angerührt. Mein Fahrrad und ich haben sich die einmonatige Pause auch verdient. Das Ziel war Entspannen, nichts tun und ein Alternativprogramm zum Fahrradfahren zu machen.
Die vierwöchige Pause hat mir gezeigt, wie sehr ich das Fahrradfahren schätze und liebe. Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, mich auf meinen Sattel zu setzen, zu schwitzen und die schöne Landschaft und Natur in Australien zu bewundern, am Abend mein Zelt aufzubauen, mit meinem kleinen Kocher Pasta zu kochen, unter eine kalte Dusche oder in einen Bach zu springen und in meinem Zelt zu schlafen.

 

Obwohl ich jetzt erst 3 Wochen das Leben eines typischen Backpackers in Australien gelebt habe, bin ich schon jetzt von den Menschen begeistert. Sie sind offen, hilfsbereit, gastfreundlich und gesprächig. Obwohl ich nicht in meiner  typischen Fahrradfahrerrolle unterwegs war, agierte ich trotzdem wie gewohnt:
„Wenn ich Du wäre, würde ich durch die Siedlung gehen, an den Häusern klopfen und fragen, ob wir übernachten können“.
Das habe ich auf einem 3 tägigen Trampertrip zu meiner Reisepartnerin Antonia gesagt, die mich 2 Wochen in Perth besucht hat. Anstatt mit unseren Schlafsäcken am Stand zu schlafen, konnten wir auf diese Weise kostenlos in einem schönen Ferienhaus mit Küche, Bad, WC und 3 Schlafzimmern schlafen.
Beim trampen mussten wir, obwohl wir in 10 verschiedenen Autos mitfuhren, bis auf einmal, nie länger als 5 Minuten warten.
Als ich am ersten Tag einen Tag lang auf meinen Couchsurfer gewartet habe, bin ich mit jemandem ins Gespräch gekommen, der auf der Straße lebt. Am Ende hat er mir eine Zahnpasta und Zahnbürste geschenkt.
Die Australier sind in allen Situationen total hilfsbereit, egal, ob man eine Frage hat oder bei Ihnen übernachtet. Sie kümmern sich um Dich auf eine Art und Weise, dass es Dir einfach gut geht.
Wo soll das mit der australischen Gastfreundschaft enden, wenn ich auch noch als Fahradreisender unterwegs bin?
In meiner Pause habe ich 2 verschiedene Roadtrips gemacht. Der erste war mit einem Einheimischen aus Perth, der mich anfangs in Perth gehostet und anschließend eingeladen hat, mit ihm einen 4-Tages-Ausflug Richtung Südwestaustralien zu machen. Mit einem fetten SUV Pickup ging es dann mit Mountenbikes, Grill und Swags (australisches Einmannzelt inkl. Matratze und Dachfenster) Richtung Margaret River. Die Campingspots auf dieser Tour waren atemberaubend.

Endlich mal jemand, der sein sein Auto auch richtig benutzt! Kratzer und Dellen spielen keine Rolle.

Der zweite war mit einer sehr guten Freundin, Antonia aus meiner Heimat und zwei anderen Freunden von ihr. Geschichten und genaueres zu diesem Trip könnt ihr unter ihrem Blog nachlesen:
Firetree, klettern bis zu 65 Meter. Damit man eine Vorstellung hat, wie hoch ich gerad bin: In der Mitte liegt ganz unten eine Frau.
Firetree, klettern bis zu 65 Meter. Damit man eine Vorstellung hat, wie hoch ich gerad bin: In der Mitte liegt ganz unten eine Frau.

 

In den vier Wochen Pause konnte ich meine körperlichen und psychischen Akkus wieder voll und ganz aufladen. Ich habe eine gute Freundin gesehen, bin in Australien angekommen, das viele Gemeinsamkeiten mit Europa hat, wie zum Beispiel normale Supermärkte und deutschen Lebensstandard. Ich habe eine ganze Woche bei einer Familie wohnen können und habe sogar wieder ein bisschen ein Alltagsgefühl gehabt. Endlich gibt es wieder europäisches Frühstück und verhältnismäßig billiges Nutella. Das schönste war aber einfach, einen Freund wie Antonia bei sich zu haben und mit ihr ins Kaffee zu gehen und zu reden.

Alkohol habe ich auf meiner ganzen Tour nur sehr sehr selten getrunken. Doch ausgerechnet dort, wo der Alkohol mit Abstand am teuersten ist, wird am meisten Alkohol getrunken. Die Australier trinken einfach viel, und das hat sich natürlich auch ein bisschen auf mich übertragen. Zum Glück wurde/n ich/wir aber oft eingeladen. Ansonsten war es - neben den 2 Roadtrips - auch einfach mal wieder Luxus, bei einer Familie mit Pool und normalem Alltag zu Leben.

 

Das Fahrradfahren stelle ich mir in Australien sehr einfach und schön vor. In den Städten gibt es überall kostenlose, saubere Toiletten und Duschen. Außerdem kann man das Leitungswasser allerorten ohne Bedenken trinken und auf jedem Rastplatz oder im Park kostenlos auf gasbetriebenen BBQ's grillen. Was mir bis jetzt im Kontrast zu Asien sofort positiv aufgefallen ist, ist dass man nicht für jede Kleinigkeit wie z.B. einen schönen Strand oder Touristenspot zahlen muss. Das macht die ganze Reise in Australien um einiges entspannter und attraktiver.
Wenn ich einem Australier von meiner geplanten Tour durch Australien erzähle, davon, dass ich die Südküste von Perth nach Melbourne fahre, zeigt er mir als erstes einen Vogel. Das liegt daran, dass es teilweise Streckenabschnitte geben wird, auf denen 180 km lang nichts kommt. Keine Stadt, kein Dorf, keine Tankstelle, kein Wasser und auf der 'Nullarbor Eben' kein einziger Baum. Außerdem warnen mich viele Leute vor Temperaturen bis über 50 Grad und den gefährlichen Buschfeuern, die in dieser Zeit urplötzlich zur Lebensgefahr werden können. Die Tiere möchte ich schon gar nicht erwähnen, habe mich ihnen aber schon einmal anvertraut:
Trotz der guten Infrastruktur und der netten Leuten wird es in Australien aber voraussichtlich nicht nur einfach für mich. Das Thema Wasser steht an oberster Stelle, denn ich kann bei Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad kein Wasser für 180km mitschleppen und mir wurde schon häufiger gesagt, dass die Straßenhäuser nach Abschnitten wie 180, 150 oder 100km oft kein Wasser zur Verfügung haben, da sie es für sich selbst benötigen. Der Verkehr ist zwischen Westen und Osten ebenfalls extrem ausgedünnt. Meine Möglichkeiten sind also Autos anzuhalten, wenn sie denn kommen, und ich habe Facebookposts in verschieden australischen Gruppen gemacht. Hilfe wurde mir schon jetzt viel versprochen (auch freies Essen und Trinken in einem road house).
Es wird spannend, wie die Realität in den kommenden eineinhalb Monaten aussieht.
Heute am letzten Tag vor meinem Start habe ich noch einmal die beste Stärkung erhalten, die mir in dieser Situation je hätte passieren können :  DAnke Mama und Papa

Damit habe ich auch eine weitere Challange bestanden.

 

Mein Fahrrad musste in dieser Pause leider schwer leiden. Die Federung von FOX war auf einmal komplett eingerastet und blockiert. Ein Spezialist konnte mir nach einer Woche diverser Reperaturversuche leider nur noch mitteilen, dass meine Federung kaputt ist. Ich hatte genau 2 Optionen: Eine gleichwertige neue Gabel für 1300 Dollar kaufen oder mit einer blockierten Federung die Tour zu Ende fahren und in Deutschland eine günstigere Lösung suchen. Gesponsort wurde mir diesmal leider nichts.
Ich habe mich dann dazu entschieden, ohne Federung zu fahren. Das ist zwar hart, aber im Prinzip nur eine Frage des Luxus. 

 

Nach dieser langen Pause bin ich jetzt wieder total heiß aufs Fahrradfahren und kann es nicht erwarten, morgen aufzubrechen.

Weil mich gerade immer mehr Leute darauf ansprechen, ob ich wie geplant nach der Australienetappe heimkomme oder noch weiterfahre gebe ich EINE Antwort zum Schluss:

 

"Ich habe mir vor dieser Weltkarte die Frage gestellt: Wieso sollte ich schon nach Hause kommen, wenn ich noch Zeit übrig habe und die Welt so groß ist. Melbourne wird noch nicht das endgültige Ziel meiner Reise sein! Der neue letzte Part ist schon geplant. Wo es hingeht, bleibt aber bis zum Schluss eine Überaschung."

I can't stop dreaming
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Kommentare: 30
  • #1

    Jakob (Freitag, 07 August 2015 13:40)

    Gute Reise. Buen Camino. Ultreia.
    Von Herzen Jakob

  • #2

    Tanja (Dienstag, 11 August 2015 22:05)

    Hab eine schöne und erfahrungsreiche Reise.
    Komm vor allem wieder heul und gesund zurück!

  • #3

    Anke (Dienstag, 15 September 2015 18:44)

    hey , Basti vielen Dank für deine Mühe uns an deiner Reise so teilhaben zu lassen
    da gehen die Emotionen mit rauf und runter. Danke für deine Offenheit.

    Liebe Grüße
    Mama

  • #4

    fromut (Donnerstag, 17 September 2015 11:23)

    Basti-on.tour
    wo steckst du nur?
    Alle meine Freunde suchen dich heute
    und sind doch recht erfahrene Leute!

    Du steckst im Computer,
    wir drücken und drücken
    und finden dich endlich zu unsrem Entzücken.

    Gefällt dir Srinagar, ober besser Laos-
    und gibt es dazwischen auch mal ein Chaos?

    Du radelst und radelst bis in die Puppen
    und lebst vielleicht nur noch von Tütensuppen.?

    Such' dir was kräftiges für deinen Magen,
    dann kannst du auch weitere Stürme ertragen!

    Such' neue Freunde aus aller Welt,
    dann geht es dir gut, und es reicht auch das Geld!

    Wir danken dir, dass wir teilnehmen können
    ohne dir hinterherzurennen!

    Was immer auch geschehen mag-
    bleibe behütet an jedem Tag!


    Deine Großmutti

  • #5

    Rainer & Ingrid (Donnerstag, 17 September 2015 18:08)

    Eine fantastische Leistung, und vor allen Dingen sind deine Berichte spannend,

  • #6

    Susanne Richter (Sonntag, 20 September 2015 10:49)

    Lieber Basti,
    wir freuen uns, daß Du uns an Deiner Reise teilnehmen lässt. Wie gut, dass Du so offen für die Fremde und neue Erfahrungen bist. In Deutschland kommt jetzt mit den Flüchtlingsströmen "die Welt ins Haus". Da werden wir "Weltenbürger" wie Dich brauchen. Weiter gute Reise, alles Liebe und viel Glück!
    Susanne und Harald

  • #7

    Anke (Donnerstag, 08 Oktober 2015 19:03)

    Hey basti,
    ich hab Ztränen gelacht bei deinem "Genußvideo"

    liebe Grüße
    Anke

  • #8

    fromut (Samstag, 10 Oktober 2015 15:12)

    Hallo, Sebastian, Hallo, hallo,
    wo radelst du heute, erzähle mir, wo?

    In Indien bist du, dem riesigen Land,
    das ist mir leider recht unbekannt.

    So find' ich es spannend, was du erlebst
    und dass du die Abenteuer weitergebst!

    Dein schlimmer Unfall war keine Freud
    das tut uns allen von Herzen leid!

    Die gastfreundlichen Inder halfen vergessen
    mit einem Super - Familienessen.

    Bleib weiter behütet, mach's weiter gut
    das wünscht dir deine Großmutti Fromut.

  • #9

    Ingrid und Rainer (Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:29)

    Hallo Basti, du nimmst uns mit auf dieser Tour, an den Gedanken selbst

    diese Berge zu fahren könnte ich mir selbst im Traum nicht vorstellen.
    Deshalb lese ich lieber was du erlebst.

  • #10

    fromut (Donnerstag, 29 Oktober 2015 11:11)

    Lieber Sebastian, ich grüße dich heute
    und mit mir manche befreundete Leute.

    Du lernst viele fremde Menschen kennen,
    ich will da besonders die Mönche nennen.

    Du darfst dein Lager im Tempel richten,
    doch die Essensberge schaffst du mitnichten.

    Die Käfer schwimmen in der Suppe herum,
    die Schlangen am Wege – das wird dir zu dumm!

    Und wenn dir die Hitze wird einmal zu viel,
    dann denk an zuhause, bei uns ist es kühl!!

    Großmutti

  • #11

    Matthias (Donnerstag, 29 Oktober 2015 21:48)

    Hi Basti, für deine Tour durch Laos wünsche ich dir eine immer gut gefüllte Wasserflasche, ein weiterhin treues, standhaftes Radl und viel Gelassenheit auch bei sehr einfachen Verhältnissen! Pass auf dich auf und mach weiter so tolle Erfahrungen! Ich lese alles in deinem Blog (und beneide dich ein bisschen). Matthias

  • #12

    Margarete (Mittwoch, 04 November 2015)

    Hallo Basti, ich freu' mich für dich, dass du so interessante Efahrungen machen und so viel Gastfreundschaft erleben kannst! In la Flayssière verfolgen wir auch deine Reise mit, zittern bei Abgründen und verrückten Lastwagenfahrern, betrachten erfürchtig die tollen Landschaften und sind erleichtert, dass du so gut durchkommst und anscheinend immer wieder mit leckerem Essen verpflegt wirst. Gute Reise weiterhin, geniesse Deine Freiheit und die vielfältigen Begegnungen, alles Liebe, Margarete

  • #13

    Renate & Heinz (Dienstag, 17 November 2015 18:52)

    Hallo Sebastian!
    Unsere Gedanken sind oft bei Dir. Wo bist Du wohl heute und wie geht es Dir? Ist Dein Fahrrad noch ein treuer Begleiter? Bei uns ist der Herbst eingezogen. Er war sehr bunt und prächtig. Heute was es stürmisch und die Bäume haben alle Blätter abgeworfen. Oma und Opa grüßen Dich ganz herzlich und senden Dir einen weiteren Schutzengel mit auf den Weg! Davon kann man nie genug haben!

  • #14

    Fromut (Donnerstag, 19 November 2015 14:16)

    Lieber Basti, heut' hab ich an dich gedacht
    und schnell ein neues Gedicht gemacht.

    Viel arme Menschen leben in Laos -
    und bei dir selber gibt es mal Chaos:

    Ein böser Mann überfährt deinen Helm -
    die Polizei hält ihn für einen harmlosen Schelm.

    Die Straßen sind steil und strengen dich an,
    doch dann erscheint plötzlich der Alex – Mann
    mit einer edlen Schokolade von Lindt,
    da kannst du dich freuen wie ein Kind.

    Doch du fährst auch mal mit dem Boot und dem Bus
    und gibst den Sponsoren dafür einen Kuß?

    Bleib weiter gesund und munter und fit
    mit guten Wünschen reisen wir mit.

    Großmutti

  • #15

    fromut (Samstag, 21 November 2015 11:47)

    Eine Karte aus Laos kriegt nicht jede Frau,
    deshalb wurde mir schon ein bisschen mau
    wenn ich die Mönchlein betteln sehe
    und die fremde Religion nicht verstehe.
    Die alte graue Oma darf essen geben -
    wahrscheinlich hat sie selber nicht viel zum Leben.
    Ihre kleine Enkelin spielt fröhlich daneben,
    vielleicht wird sie einmal nach Höherem streben.

    Ich habe mich über die Karte gefreut
    und danke dafür, lieber Basti, heut'
    und wünsche für morgen
    nur wenige Sorgen,
    lieber Glück und viel Segen
    auf all deinen Wegen!
    Großmutti

  • #16

    fromut (Samstag, 12 Dezember 2015 20:21)

    Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
    auf die Erde nieder, bis es auch Basti find't.

    Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus,
    fährt auf allen Wegen mit dir weit hinaus.

    Ist auch dir zur Seite, still und unerkannt,
    dass es treu dich leite in dem fremden Land.

    Steck eine rote Kerze in den Sand so weiß,
    dass sie still dir leuchte ob es kalt ob heiß.

    Wenn wir Sehnsucht haben, sind wir dir sehr nah,
    lachen oder weinen, Mamma und Papa.

    Und die alte Mamma friert Lebkuchen für dich ein,
    du darfst von ihnen träumen, bis du bist daheim.

    Deine Großmutti

  • #17

    Heinz&Renate&Mareike&Gregor (Donnerstag, 24 Dezember 2015 22:05)

    Lieber Enkel, Neffe, Freund und Basti :-)
    Es ist der 24te Dez, 22Uhr und wir sitzen am Tisch in der Bahnhofstrasse zwischen Plätzchen, Geschenken und Punsch und denken an Dich - JETZT ! Wir senden Dir herzliche Weihnachtswünsche und hoffen dass Du Sehnsucht nach uns hast, befürchten aber dass die weisse Trauminsel mit einem traditionellen dt. Familienfest mithalten kann. Die Gans werden wir dann - wie besprochen - im Sommer grillen :-)

  • #18

    Fromut (Donnerstag, 07 Januar 2016 20:07)

    Ich bin allein, der Regen rinnt,
    und draußen spielt kein einziges Kind.
    Doch gestern kam die Familie ins Haus,
    Matthias und Eva mit dem Mittagsschmaus.
    Die gute Lasagne wollte tanzen gehen -
    und kam erst auf dem Fußboden zum Stehen.
    Die Nudeln flogen durch die Küche herum -
    das war sehr dumm.
    Sie landeten auch auf meinem Unterarm,
    dass Gott erbarm !
    Doch als später die Eichstätter kamen,
    bekommen wir einen neuen Rahmen
    und haben zum Harfenspiel gesungen,
    vielleicht ist es bis zu dir geklungen

    Deine Großmutti

  • #19

    Fromut (Dienstag, 12 Januar 2016 10:57)

    Weihnachten ist vorüber, der Alltag beginnt
    und unser ferner Sebastian schwimmt,
    schwimmt von Asien nach Australien hinüber
    und jeder fragt sich: Wann kommt er wieder?

    Will er etwas ganz Anderes ausprobieren,
    vielleicht die Kängurus dressieren?
    Oder belebt ein Besuch aus der Heimat ihn neu,
    Antonia und Freunde kommen vorbei?

    Es bleibt spannend für Dich und für uns alle Zeit,
    wir wünschen viel Mut, Gesundheit und Freud,
    bleibe behütet auch im Neuen Jahr,
    dieses ist gewisslich wahr!

    Großmutti

  • #20

    Anke (Montag, 25 Januar 2016 06:10)

    Hey basti,
    schön das ich heut morgen wieder ein Stückchen mit dir reisen durfte.
    das genieße ich immer sehr und hebt meine Laune !

    liebste Grüße
    Anke

  • #21

    Fromut (Samstag, 30 Januar 2016 14:29)

    Die Sonne scheint so warm wie im Mai,
    ist steig' auf mein Radl und fahre, o mei,
    und fahre zu Freunden, um dich zu sehn
    im Computer – Australien, mei, ist das schön!

    Es geht dir anscheinend immer noch gut
    auf staubigen Pisten und ohne Hut.
    Du findest nette Leute, die für dich sorgen
    und genügend zu essen für heute und morgen.

    Wenn die Sprache nicht klappt, wird viel gelacht
    und mit Händen Füßen Gaudi gemacht!
    Fahr tapfer weiter, auch wenn es mal kracht
    und bleibe behütet bei Tag und bei Nacht.

    Deine Großmutti

  • #22

    fromut (Montag, 01 Februar 2016 11:53)

    Heute regnet es hier, aber bei dir noch schlimmer,
    davon haben wir wohl keinen Schimmer.
    Wenn dazu auch noch der Sturmwind braust -
    und unser Sebastian ist unbehaust!
    Wenn du dann aus nasser Wäsche schaust,
    es deiner Familie zu Hause graust.

    Die Schotterpisten mag das Rad nicht,
    so dass der Hinterreifen bricht
    und die Werkstatt ist weit -
    australische Einsamkeit lang und breit.
    Nach langem Warten kommt ein Auto vorbei
    und hört gleich deinen Hilfeschrei!

    Aus Malaysia kam eine Karte zu mir
    dafür danke ich von Herzen dir!
    Bleibe weiter behütet und gesund
    mag es geradeaus gehen oder rund.

    Deine Großmutti

  • #23

    Alwin (Samstag, 13 Februar 2016 08:24)

    Du bist so bescheiden, dass du eine gesamte Internetseite darüber hast, wie toll und hart du bist.

  • #24

    fromut (Montag, 07 März 2016 11:46)

    Hallo, Sebastian!

    „Die Deutschen in Melbourne“ - net.
    besorgen dir weiter Essen und Bett.

    Ein Interview macht dich bekannt
    in Städten und Dörfern, im ganzen Land.

    Eine Einladung kommt aus dem Kindergarten
    wo die kleinen Zwerge den „Radler“ erwarten.

    Doch die „Great Ocean Road“ ruft dich bei starkem Sturm,
    da fühlt man sich wie ein gebeutelter Wurm!

    Junge Landsleute aus Bayern kommen zu Hilf '
    mit Barmherzigkeit zwischen Hügeln und Schilf.

    Das Ziel kommt näher – auf Großvatis Spuren -
    möchtest du gerne durch Afrika touren!

    Deine Großmutti

  • #25

    Fromut (Sonntag, 13 März 2016 17:17)

    Für Sebastian von der Großmutti:

    „Ich habe noch Zeit und habe noch Geld
    und such' mir immer ein neues Ziel in der Welt.“

    „Nach Mexiko möchte ich wirklich gerne -
    aber mein Wunsch verschwindet schnell in der Ferne.“

    Und mit ihm das ganze Amerika -
    doch wie wäre es jetzt mit Afrika?

    Wer kennt schon die westliche Küste genau
    mit Togo und Ghana und Guinea-Bissau?

    Aber hüte dich und sei flink und gescheit,
    denn hier ist vielleicht Gefahr nicht weit.

    Viele Schutzengel brauchst du bei dieser Plag',
    sie mögen dich behüten Tag für Tag!

    Und denk auch an Rebecca und Miriam
    unterwegs in Marokko mit Bus und mit Bahn,
    und an die sorgenden (Groß-) Eltern zu Haus -

    und nun ist meine Geschichte aus!

  • #26

    Atsu (Montag, 14 März 2016 14:10)

    greeting ,
    i m Atsu YADOR on couchsurfing you can contact me if you arrive in Togo on 99828069 for more tips for Ghana.

  • #27

    Fromut (Mittwoch, 30 März 2016 20:36)

    Freunde, habt ihr es vernommen,
    ich habe einen Brief bekommen!
    Einen Brief vom Enkelsohn,
    drum folgt ein neues Gedicht als Lohn!

    „Nun radeltst du also durch Afrika
    wo auch dein Großvater so gerne war.
    Er liebte die jungen Kirchen und Gemeinden
    und wenn die fremden Menschen wurden zu Freunden.

    Bleib tapfer und fahr Richtung Norden, es wird Zeit,
    mein Gästezimmer steht für dich bereit!“

    Großmutti

  • #28

    fromut (Mittwoch, 20 April 2016 10:43)

    Für Sebastian

    Mein Telefon klingelt mal wieder so schön:
    „Willst du das Neu'ste vom Basti ansehn?“
    Freund Christian hat schon die Leinwand gestellt,
    wir reisen gemeinsam in deine weite Welt!

    Der Westen von Afrika ist heute das Ziel,
    aber dort ist das Radeln kein Kinderspiel.
    Mal sind die Grenzen geschlossen, mal offen,
    doch du hast genug Zeit, immer neu zu hoffen.

    Und es gibt viele Berge, du siehst sie mit Grausen,
    du magst nicht das Schieben, nur das Hinuntersausen.
    Das ist dann der Lohn für deinen Schweiß -
    „ach wäre es hier bloß nicht so fürchterlich heiß!“

    Fahr schneller nach Norden, bei uns ist es kühl,
    bring uns deine Wärme, wir frieren noch viel!
    Dann braten wir gemeinsam die Schnitzel ganz frisch -
    fahr schneller nach Norden -
    ich deck' schon den Tisch!

  • #29

    fromut (Samstag, 07 Mai 2016 11:47)

    Lieber Sebastian,

    nun hat dich doch noch die Hitze erwischt
    und dir den Magen verdorben,
    doch du hast dich wieder beim Radeln erfrischt
    und bist – zum Glück – nicht gestorben.

    In Mauretanien gibt’s Grenzkontrollen
    weil die Soldaten etwas Besonderes wollen:
    nämlich dein „money“ für jeden Piep,
    das ist dir wirklich gar nicht lieb.

    Du handelst schlau und verteidigst dein Geld,
    inzwischen gestählt von der weiten Welt.

    Und dann heißt es „Afrika ade“,
    „aber das Scheiden tut mir nicht weh.
    Ich reise weiter mit einem Schiff
    und habe den Zeitplan fest im Griff!

    In Frankreich besuche ich „Familie Margretchen“
    und amüsiere mich mit den lieben Mädchen.
    Die letzte Strecke geht auch noch vorbei,
    ich freue mich schon auf die Lande EI- EI- .“

    Und auf allen deinen weiteren Wegen
    wünschen wir dir Gottes Behütung und Segen!

    Deine Großmutti

  • #30

    RANJEEV SINGHAL (Sonntag, 05 März 2017 19:17)

    Hi Bastion
    Hope you remember me.
    We took dinner together at Leh, India.
    How are you ?
    Where r u these days ?
    Take Care.
    Wish you all the best.