Das Fahrrad stand nur an 2. Stelle

Vor meinem letzten Tourabschnitt in Afrika habe ich noch gesagt, dass das Abenteuer dort beginnt, wo die Wahrscheinlichkeit zu scheitern gegen 50% geht. An der Grenze zu Guinea fing dann alles an.
Auf einmal stand mein Afrikatraum auf der Kippe und die 50% Marke wurde oftmals ge - und übertroffen.
Als ich auf einer kleinen Schotterstraße Richtung guienanische Grenze rollerte, wurde ich von Straßenkontrollen gestoppt und mir wurde klar gemacht, dass die Grenzen derzeit wegen erneuten Ebolafällen in Guinea geschlossen sind und eine Überlandquerung unmöglich sei.
Bestechen lassen haben sie sich nicht und ohne genauere Informationen wegen über die neuen Ebolafällen wollte ich sowieso nicht ins Land einreisen. Also bin ich die 150 km mit dem Bus zurück in die nächste größere Stadt Man gefahren. Mir wurde erzählt, dass es mit einem speziellen Permit von der Polizei möglich sei, die Grenze zu überqueren. Als ich dann bei der Polizei war, wurde mir erklärt, dass ich meine Botschaft kontaktieren muss und die wiederum das Ministerium von Cote d'Ivoire informieren müssen, dass ich die Überlandgrenze überqueren möchte. Das Ministerium muss dann wiederum die Polizeistation, auf der ich war, kontaktieren. Das wäre die einzige Möglichkeit gewesen, die Grenze zu überqueren. Natürlich habe ich alles daran gesetzt, dieses Permit zu bekommen. Nach 2 Tagen mit viel hin und her, kontaktieren von Botschaft, Ministerium und Polizei wurde mir am Ende leider kein Permit erteilt. Die deutsche Botschaft in Abidjan hat sogar das Innenministerium in Deutschland kontaktiert, um ein Schreiben zu bekommen, das mir helfen sollte, ein Permit von der Regierung der Elfenbeinküste zu bekommen. Leider hat das alles nichts gebracht. Eine Tour mit dem Fahrrad ist leider kein ausreichend wichtiger Grund, um ein Permit für die Grenzüberquerung zu bekommen.
Die Grenze zu Liberia war auch geschlossen. War ich jetzt gescheitert? Ja, an dieser Stelle war ich zu 100% gescheitert.
In meinem Kopf entwickelten sich starke Gefühle von Frustration und Heimweh, die fast körperlich zu spüren waren. Ich hatte einen Plan und wollte in 2 Monaten zu Hause sein. Doch an dieser Stelle war kein Weiterkommen mehr. Eine 'Solution-$' bei der Polizei gab es auch nicht. Die waren alle sehr korrekt. Jetzt war ich am letzten Eck der Elfenbeinküste genau gegenüber der Hauptstadt auf der anderen Seite der Grenze. Ich verlor mehr und mehr Tage und wurde immer unentschlossener, wie es jetzt weitergehen sollte. Ich wollte nicht, dass mein Afrikatraum mit so einer Niederlage endet. Ich dachte auch viel darüber nach, ob es überhaupt eine Niederlage oder ein Versagen auf meiner Tour gibt? Ich hatte 8 unglaubliche Monate hinter mir und auch schon viele unvergessliche Tage in Afrika erlebt. Für mich stand am Ende fest, dass ich mich nicht wie ein Versager fühlte, ich war mit meiner Welttour in der Summe sehr zufrieden. Deswegen hätte ein Rückflug in die Heimat für mich auch nicht bedeutet, gescheitert zu sein .
Nach vielen Recherchen, dem Überprüfen von Flügen und Kosten, sah ich am Ende 3 Möglichkeiten:
1. Mit dem Bus nach Abidjan zu fahren und von dort in die Hauptstadt Guineas, Conakry, zu fliegen und von dort noch ein paar 100 Kilometer in Senegal und Gambia zu radeln. Danach wäre es mit dem Bus nach Marokko gegangen und dann mit dem  Schiff nach Europa.
-> teurer Flug, lange Busfahrt und teures Schiff für nur 2 Wochen mehr Fahrradfahren in Afrika? Diese Lösung schied für mich aus. Da hätte ich gleich nach Europa fliegen können.
2. Mit dem Fahrrad noch entspannt zurück nach Abidjan fahren, von dort einen Flug nach Europa nehmen und dann in Europa genussvoll meine Tour zu Ende radeln.
-> diese Entscheidung war für mich realistisch und ich war schon kurz davor, den Flug zu buchen. Blos hatte ich in diesem Moment keine Lust mehr auf Fahrradfahren und habe mich dazu entschlossen, gleich mit dem Bus nach Abidjan zu fahren und dann in den Flieger zu steigen. Ich war glücklich, dass ich schneller daheim bin und nochmals entspannt in Europa radeln kann. Also stieg ich am nächsten Morgen in den Bus und bin den ganzen Tag nach Abidjan gefahren, wo ich dann um 1 Uhr in der Nacht ankam und auf dem Busbahnhof geschlafen habe.
Die dritte und letzte Möglichkeit, der einfach nicht aus meinem sturen Kopf ging, war, mit dem Bus über Mali zu fahren und von dort aus über die offene Grenze nach Guinea zu gelangen. Ebola war keine große Gefahr in Guinea, da es nur 3 Fälle waren. Außerdem hatte ich schon ein Visum für Guinea, das mich 200 Dollar gekostet hat. Und das beste: mein Afrikatraum wäre noch nicht zu Ende und ich könnte noch einmal durchstarten.

Mali war jedoch sicherheitstechnisch überhaupt nicht gut. Es bestand eine sehr hohes Anschlagsrisiko. Allein  2016 gab es schon mehr als 3 Anschläge in der Hauptstadt Bamako, die ich durchqueren müsste. Das Thema mit der Busfahrt dort möchte ich auch noch kurz erwähnen. Es ist grausam und eine Qual auch nur eine Stunde dort im Bus zu sitzen. Ein Bus ist dort ein Kleinbus für 9 Personen. Sie quetschen aber 35 Personen rein, fahren nur 50-60 km/h und halten in jedem kleinen Kuhkaff. Allein die Vorstellung, so den langen Weg über Mali nach Guinea zu reisen, hat mich davon abgehalten.

Außerdem hatte ich kein Visum für Mali und an der Grenze werden keine ausgestellt. Während der Fahrt nach Abidjan habe ich noch durch die Locals erfahren, dass es einen Direktbus gibt, der in 24 Stunden in Bamako in Mali wäre. Mir war aber schon im Vorfeld klar, dass man die 24 Stunden x 2 nehmen muss. 

Als ich nach 3 Stunden Schlaf auf dem Busbahnhof in Abidjan aufwachte und die Sonne aufging, musste ich mich entscheiden. Denn der einzige bezahlbare Flug wäre mittags am gleichen Tag gestartet.
Jetzt stand ich auf der Straße, umgeben von Gestank, Dreck und vielen vielen Leuten. Ich selbst war dreckig und müde und habe auch gestunken. Was sollte ich jetzt nur machen?

Meine Gefühle gaben mir keine klare Richtung mehr vor. Ich hatte etwas Heimweh und es wäre so einfach gewesen, in den Flieger zu steigen und plötzlich in Europa, in einer anderen Welt zu sein. Im Vergleich zu all den Schwierigkeiten, die ich in Afrika schon bewältigen musste, war es mir schlussendlich einfach zu einfach. Ich habe an meine 50%-Grenze gedacht und war genau bei 50 angekommen. Ich dachte mir, ob es vielleicht Schicksal ist, dass mir so viele Steine in den Weg gelegt werden. Vielleicht war es ein Zeichen: Basti, es ist besser wenn du jetzt einfach nach Europa fliegst und glücklich Zuhause ankommst. Alles was in Afrika noch kommen würde, hätte kein gutes Ende genommen.

Doch dieses Schicksal wollte ich noch nicht war haben. Ich habe mir ein letztes mal gesagt, ich werde noch nicht aufgeben und kämpfe darum, komplett durch Westafrika zu reisen und mit dem lang ersehnten Schiff nach Europa überzusetzen. Ich würde noch so viele tolle Sachen in Afrika erleben und ich möchte diese schönen Erlebnisse noch mit nach Hause nehmen. Für mich war es schon längst keine Fahrradtour mehr, sondern eher ein Kampf über Westafrika bis hoch nach Marokko zu kommen. Egal wie, nur kein Flug.

Ich entschied für mich, dass in der Botschaft von Mali die Würfel fallen, wie meine Tour zu Ende geht. Bekäme ich leicht und schnell das Visum, ginge es für mich nach Mali und dann nach Guinea. Wäre das Visum überteuert und nur innerhalb mehrer Tage zu beantragen, würde ich sofort zum Flughafen radeln.

In diesem Moment stand ich genau auf der abenteuerlichen 50%-Schwelle. In der Botschaft von Mali bin ich nur auf nette Leute gestossen, wurde von jederman respektvoll gegrüßt und habe mein Visum innerhalb einer Stunde für 35€ erhalten.
Das war für mich ein klares Zeichen, dass es wieder bergauf geht. Mit einem mal war ich wieder von Motivation erfüllt und habe es als eine Herausforderung angesehen, über den Ladnweg bis nach Europa zu kommen.
Ich kaufte mir 3 leckere Schoko-Croissants und habe noch ein bisschen Paris in Westafrika genossen, bevor ich wieder eine Nacht auf dem Busbahnhof geschlafen habe. Abidjan war eine sehr schön strukturierte Stadt mit guter Infrastruktur, französisch angehaucht und hat sich ein bisschen wie Paris angefühlt. Es war das beste was mir passieren konnte, dass ich das Visa für Mali bekommen habe, denn die Bilder und Erlebnisse, die ich in den letzten 2 Wochen hatte, werden für mich unvergesslich bleiben.
Am nächsten Tag ging es dann mit 7 Stunden Verspätung mit dem Bus los. Über die Busfahrt könnte ich noch einmal einen eigenen Artikel schreiben. Das ist mir jetzt aber zu viel Arbeit und kostet zu viel Zeit. Um es kurz zu sagen: Es war ein Albtraum, der 38 Stunden gedauert hat (Distanz: 1000km) und mein Bremshebel am Fahrrad hat auch ordentlich was abbekommen, funktioniert aber noch.
In Bamako habe ich wieder auf einem Busbahnhof geschlafen und bin am nächsten morgen mit einem Kleinbus an die Grenze zu Guinea gefahren. Es gab keine Probleme und ich habe mich immer sicher gefühlt.
Das einzige wo ich immer total Herzklopfen habe und ich mir fast in die Hose mache, ist bei den Grenzübergängen in Afrika. Man muss einfach der höflichste Mensch sein, der man nur sein kann, alle freundlich mir 'Sir' begrüßen und alles einfach richtig machen. Einmal habe ich an einen Baum in Sichtweite eines Grenzübergangs gepinkelt und dann wollten sie 5000 CFA (10€). Die standen dann alle mit ihren Maschienengewehren vor mir und wollten mich nicht mehr weiter lassen. Zum Glück ist nach 15 Minuten ein Offizier gekommen und die Sache hat sich geklärt, ohne das ich zahlen musste. Es ist wie bei der korrupten Polizei damals, in Ghana, sie machen einfach alles wie sie gerade Lust haben und man kann eigentlich nichts dagegen machen. Ein Offizier hat Hitler als großes Vorbild gesehen. Wenn du da dann nicht seiner Meinung bist, kannst du den Grenzübergang erst mal vergessen.
Von den vielen Grenzüberquerungen lern ich natürlich auch dazu und weiß durch die gemachten Erfahrungen inzwischen auch, wie man sich genau verhalten muss, um ohne große Probleme durch kommt und man keine Extrakosten hat.

Es war ein Traum, nach der Grenze wieder auf dem Fahrrad zu sitzen. Ich hatte 4 Nächte Busbahnhof und 5 Tage Busfahrt hinter mir. Es waren keine schönen Tage, aber dafür habe ich es geschafft und kann endlich wieder das Fahrradfahren genießen. In solchen Momenten schätzt man, wie toll eine Fahrradreise ist.

In Guinea waren die meisten Menschen muslimisch und das habe ich wieder sofort gemerkt: Ich wurde täglich eingeladen und mit einer riesen Gastfreundschaft willkommen geheißen. In den Ländern zuvor war die Gastfreundschaft auch bemerkenswert, ich wurde aber seltener eingeladen. Ich glaube, es hat mit der Religion zu tun. Als mitten in Guinea plötzlich Berge auftauchten und ich schnell herausgefunden habe, dass ich noch bis Senegal eine bergige Landschaft vor mir habe, ging die Lust wieder ganz schnell in den Keller. Ich habe mich schon oft gefragt, wo ich eigentlich damals die Motivation und Leidenschaft hergenommen habe, das Himalaya zu überqueren. Denn hier vergeht mir schon die Lust bei einem kleinen Hügelchen. Die Antwort ist das Wetter. Ich liebe die Berge und strample sie gerne hoch und runter. Aber bei dem unerträglich heißen Wetter in Westafrika ist es nur noch eine Qual. Deshalb habe ich, als ein großer Lastwagen anhielt und mir angeboten hat, mich mitzunehmen, nicht nein gesagt. Es waren tolle 300km die ich auf einem hohen Sitz in der Lastwagenkabine genießen konnte. Ich wurde rund um die Uhr mit Essen und kalten Softdrinks verwöhnt. Ich habe mich wie der König der Straßen gefühlt.

Als es wieder flacher wurde, bin ich natürlich wieder auf mein Fahrrad gesprungen und bin durch Senegal und Gambia bis an die Küste nach Banjul, der Hauptstadt Gambias gefahren. Mit der Zeit werde ich immer fauler und gönne mir mittlerweile auch jeden Tag eine kühle Coke. Ich merke immer mehr, dass das Ende meiner Reise näher rückt und ich mehr und mehr erschöpft bin. Die 15.000km Marke habe ich schon vor ein paar Tagen überschritten und bis nach Deutschland werde ich es noch auf knappe 17.000 Kilometer bringen, die ich dann auf dem Fahrrad gefahren bin. Das ist mehr als genug. In Banjul, wo ich die Nächte gerade wieder in Luxushotels verbringe, die mich sponsoren und unterstützen, wollte ich mich für das Visum für Mauretanien bewerben.

Es kann mir hier aber leider nicht ausgestellt werden und ich bekomme es nur am Grenzübergang 'Rosso' zu Mauretanien. Dieser Grenzübergang wird als der schlimmste in ganz Westafrika bezeichnet. Er ist Korrupt und es wird einem das Geld aus der Tasche gezogen. Und ich komme dort ohne Visum an. Ich hoffe, dass ich es noch bezahlbar über diese Grenze schaffe und dann ist Westafrika fast geschafft.

 

 

Es gibt zu viele Begegnungen und Erlebnisse mit den Menschen, um von allem zu erzählen. Täglich hatte ich in Guinea, Senegal und Gambia nette Menschen kennengelernt, die mir immer in Erinnerung bleiben. Sie motivieren mich und schenken mir Ihre Bewunderung dafür, dass ich in so einer Hitze Fahrrad fahre.

 

 

...Das Essen ist in jedem Land anders. Das Einzige, was es in jedem Land seit der Elfenbeinküste gibt, sind leckere Baguettes. Seit Guinea gibt es sogar Baguettes mit Schokolade. Das lokale Essen ist Reis mit irgendeiner Soße, die verschiedene afrikanische Namen hat. Manchmal ist Fisch oder Fleisch mit drin. Geschmacklich ist das ganze nicht so der Hit. Ich bevorzuge eher Baguette oder Obst. So wie es bei uns zuhause überall Äpfel gibt, gibt es hier an jeder Straßenecke Mangos und Bananen. Die Mangos sind hier natürlich auch entsprechend billig und eine Mangofrucht kostet gerade mal 10 Cent - es ist ein Traum. Seit Gambien gibt es Kuskus mit einer dickflüssigen Vollmilch und Zucker. Auch das ist ein geschmackliches Highlight, wie die Mangos hier.

 

 

...das Thema Wasser hat sich seit Senegal geändert. Bis Senegal habe ich das Wasser immer in kleinen Plastiktüten gekauft. Es war billig und save. Doch seit Senegal gibt es nur noch teure Wasserflaschen und ich würde arm werden, wenn ich alles Wasser bezahlen müsste, was ich täglich trinke. Deswegen nehme ich das Wasser aus den Brunnen der Dörfer. Die Brunnen sind seit Senegal und Gambia extrem gut und sauber. Das liegt daran, dass die Brunnen alle von Hilfsorganisationen gesponsert und von europäischen Firmen installiert werden. Sie sind tief genug gegraben, um saubere Grundwasserschichten zu erreichen. Teilweise braucht man sogar einen elektronischen Chip, um Wasser zu bekommen. In diesem Punkt sind die 2 Länder allen anderen Ländern in Westafrika voraus. Das liegt aber nur an den Sponsoren. Wasser in Gambia und an vielen Orten im Senegal ist also sehr gut. Ich hatte nie Probleme.

 

 

...meine Übernachtungen waren in den letzten 2 Wochen kunterbunt gemischt. Wildcampen unter Sternenhimmel, Luxushotel, Schlafen im Dorf oder in der Stadt bei den Locals und am Busbahnhof oder bei Soldaten. Es war alles dabei und eine gute Mischung.

Hilfsprojekte hat man in Westafrika nur selten gesehen. Das änderte sich aber in Guinea. In Guinea gab es immer wieder Dörfer, in denen Hilfsorganisationen tätig waren. Auch im Senegal sind die Organisationen vermehrt aufgetreten. Und in Gambia habe ich das Gefühl gehabt, dass sich die Hilfsprojekte überhäufen. Alle paar Kilometer steht ein großes Schild irgendeiner Organisation, auf dem beschrieben wird, was sie dort gemacht hat. Meistens sind es Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten die errichtet worden sind. Natürliche werden auch viele Wasserbrunnen, die alle elektrisch laufen, gesponsert. Und alle 50 Kilometer gab es ein SOS Kinderdorf. Das auffälligste und am besten wirkende Projekt, das ich gesehen habe, war von RTL. Opened 2004 by Markus Lanz. Es war ein richtig großer und toller Kindergarten, der immer noch sehr gut ausgesehen hat.

 

Auch die Straße war in komplett Gambien und teilweise Senegal von der EU finanziert. Auch eine gute Stromleitung neben der Hauptstraße wurde finanziert. Es gibt zwar in ganz Gambien, außer in Banjul, immer nur am Abend zwischen 18 und 1 Uhr Nachts Strom, aber immerhin.
Ohne all diese Organisationen, die ihr bestes versuchen, würde es noch wesentlich schlimmer aussehen. Vor allem die Unterstützung beim Thema Wasser ist beeindruckend. Von der Regierung selbst sieht man so gut wie nichts. 
Wenn man jemand aus unserer Heimat fragt, was ihm zu Afrika einfällt, wird er sofort die Tiere erwähnen. Die Tiere hier in Westafrika sind aber alle harmlos und langweilig. Es gibt überhaupt kein typische afrikanisches Tier, dass ich hier unten gesehen habe, außer viele Geier.
Auch ein typisches Vorurteil von vielen Leuten über Westafrika vor meinem Start war: "Pass auf, dass du nicht beklaut wirst"
Bis jetzt gab es keine einzige Situation, in der ich das Gefühl hatte, dass mich jemand beklauen möchte. Meiner Meinung nach ist es hier total save. Es ist natürlich logisch, dass man an Plätzen, wo sich Menschenmassen aufhalten, aufpassen muss. Aber das muss man am Münchner Hauptbahnhof auch. Zu diesem Vorurteil habe ich noch eine Geschichte:
Als ich in Abidjan auf dem Busbahnhof geschlafen habe, bin ich mitten in der Nacht aufgewacht, weil sich neben mir ein großer Menschenkreis um einen jungen Kerl gebildet hat. Sie haben ihn herumgeschubst und getreten. Ich habe jemanden gefragt, was er gemacht hat und sie haben mir erzählt, dass der Kerl gerade einem Mann, der 3 Meter neben mir geschlafen hat, das Geld aus der Hosentasche klauen wollte. Der Mann ist aber aufgewacht und sie haben den Jungen schnell erwischt. Aber anstatt mich, Europäer, mit meiner kleinen Tasche neben meinem Kopf zu beklauen, klaut der Junge dem schwarzen Mann neben mir das Geld aus der Tasche. Es war 4 Uhr Nachts und ich habe die ganze Situation nicht fassen können. Auf jeden Fall hat der Junge noch ein paar Ohrwatschen abbekommen und wurde dann weggesperrt. Das war das einzige mal, wo ich mit Diebstahl zu tun hatte.
Morgen geht es für mich wieder nach Senegal und dann Richtung Mauretanien. Dort werde ich dann einen Bus bis nach Marokko nehmen und je nach Lust und Laune noch einmal im Atlas radeln und dann mit einer Fähre nach Europa schippern. Hört sich einfach an, doch ich bin mir sicher, ob alles nach Plan läuft.
Mein Bein nach einem normalen Fahrradtag in Afrika
Mein Bein nach einem normalen Fahrradtag in Afrika

Wenn man 3 Tage lang keine Möglichkeit hat, sich zu waschen, kann das ziemlich unangenehm werden. Aber dafür genießt man den ersten Moment im Wasser um so mehr. Zum Schluss gibt es noch dieses kleine Video, was mich jetzt 2 Stunden zum hochladen gekostet hat. Ausserdem gibt es wieder eine aktualisierte Route unter 'My Route'.

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Kommentare: 30
  • #1

    Jakob (Freitag, 07 August 2015 13:40)

    Gute Reise. Buen Camino. Ultreia.
    Von Herzen Jakob

  • #2

    Tanja (Dienstag, 11 August 2015 22:05)

    Hab eine schöne und erfahrungsreiche Reise.
    Komm vor allem wieder heul und gesund zurück!

  • #3

    Anke (Dienstag, 15 September 2015 18:44)

    hey , Basti vielen Dank für deine Mühe uns an deiner Reise so teilhaben zu lassen
    da gehen die Emotionen mit rauf und runter. Danke für deine Offenheit.

    Liebe Grüße
    Mama

  • #4

    fromut (Donnerstag, 17 September 2015 11:23)

    Basti-on.tour
    wo steckst du nur?
    Alle meine Freunde suchen dich heute
    und sind doch recht erfahrene Leute!

    Du steckst im Computer,
    wir drücken und drücken
    und finden dich endlich zu unsrem Entzücken.

    Gefällt dir Srinagar, ober besser Laos-
    und gibt es dazwischen auch mal ein Chaos?

    Du radelst und radelst bis in die Puppen
    und lebst vielleicht nur noch von Tütensuppen.?

    Such' dir was kräftiges für deinen Magen,
    dann kannst du auch weitere Stürme ertragen!

    Such' neue Freunde aus aller Welt,
    dann geht es dir gut, und es reicht auch das Geld!

    Wir danken dir, dass wir teilnehmen können
    ohne dir hinterherzurennen!

    Was immer auch geschehen mag-
    bleibe behütet an jedem Tag!


    Deine Großmutti

  • #5

    Rainer & Ingrid (Donnerstag, 17 September 2015 18:08)

    Eine fantastische Leistung, und vor allen Dingen sind deine Berichte spannend,

  • #6

    Susanne Richter (Sonntag, 20 September 2015 10:49)

    Lieber Basti,
    wir freuen uns, daß Du uns an Deiner Reise teilnehmen lässt. Wie gut, dass Du so offen für die Fremde und neue Erfahrungen bist. In Deutschland kommt jetzt mit den Flüchtlingsströmen "die Welt ins Haus". Da werden wir "Weltenbürger" wie Dich brauchen. Weiter gute Reise, alles Liebe und viel Glück!
    Susanne und Harald

  • #7

    Anke (Donnerstag, 08 Oktober 2015 19:03)

    Hey basti,
    ich hab Ztränen gelacht bei deinem "Genußvideo"

    liebe Grüße
    Anke

  • #8

    fromut (Samstag, 10 Oktober 2015 15:12)

    Hallo, Sebastian, Hallo, hallo,
    wo radelst du heute, erzähle mir, wo?

    In Indien bist du, dem riesigen Land,
    das ist mir leider recht unbekannt.

    So find' ich es spannend, was du erlebst
    und dass du die Abenteuer weitergebst!

    Dein schlimmer Unfall war keine Freud
    das tut uns allen von Herzen leid!

    Die gastfreundlichen Inder halfen vergessen
    mit einem Super - Familienessen.

    Bleib weiter behütet, mach's weiter gut
    das wünscht dir deine Großmutti Fromut.

  • #9

    Ingrid und Rainer (Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:29)

    Hallo Basti, du nimmst uns mit auf dieser Tour, an den Gedanken selbst

    diese Berge zu fahren könnte ich mir selbst im Traum nicht vorstellen.
    Deshalb lese ich lieber was du erlebst.

  • #10

    fromut (Donnerstag, 29 Oktober 2015 11:11)

    Lieber Sebastian, ich grüße dich heute
    und mit mir manche befreundete Leute.

    Du lernst viele fremde Menschen kennen,
    ich will da besonders die Mönche nennen.

    Du darfst dein Lager im Tempel richten,
    doch die Essensberge schaffst du mitnichten.

    Die Käfer schwimmen in der Suppe herum,
    die Schlangen am Wege – das wird dir zu dumm!

    Und wenn dir die Hitze wird einmal zu viel,
    dann denk an zuhause, bei uns ist es kühl!!

    Großmutti

  • #11

    Matthias (Donnerstag, 29 Oktober 2015 21:48)

    Hi Basti, für deine Tour durch Laos wünsche ich dir eine immer gut gefüllte Wasserflasche, ein weiterhin treues, standhaftes Radl und viel Gelassenheit auch bei sehr einfachen Verhältnissen! Pass auf dich auf und mach weiter so tolle Erfahrungen! Ich lese alles in deinem Blog (und beneide dich ein bisschen). Matthias

  • #12

    Margarete (Mittwoch, 04 November 2015)

    Hallo Basti, ich freu' mich für dich, dass du so interessante Efahrungen machen und so viel Gastfreundschaft erleben kannst! In la Flayssière verfolgen wir auch deine Reise mit, zittern bei Abgründen und verrückten Lastwagenfahrern, betrachten erfürchtig die tollen Landschaften und sind erleichtert, dass du so gut durchkommst und anscheinend immer wieder mit leckerem Essen verpflegt wirst. Gute Reise weiterhin, geniesse Deine Freiheit und die vielfältigen Begegnungen, alles Liebe, Margarete

  • #13

    Renate & Heinz (Dienstag, 17 November 2015 18:52)

    Hallo Sebastian!
    Unsere Gedanken sind oft bei Dir. Wo bist Du wohl heute und wie geht es Dir? Ist Dein Fahrrad noch ein treuer Begleiter? Bei uns ist der Herbst eingezogen. Er war sehr bunt und prächtig. Heute was es stürmisch und die Bäume haben alle Blätter abgeworfen. Oma und Opa grüßen Dich ganz herzlich und senden Dir einen weiteren Schutzengel mit auf den Weg! Davon kann man nie genug haben!

  • #14

    Fromut (Donnerstag, 19 November 2015 14:16)

    Lieber Basti, heut' hab ich an dich gedacht
    und schnell ein neues Gedicht gemacht.

    Viel arme Menschen leben in Laos -
    und bei dir selber gibt es mal Chaos:

    Ein böser Mann überfährt deinen Helm -
    die Polizei hält ihn für einen harmlosen Schelm.

    Die Straßen sind steil und strengen dich an,
    doch dann erscheint plötzlich der Alex – Mann
    mit einer edlen Schokolade von Lindt,
    da kannst du dich freuen wie ein Kind.

    Doch du fährst auch mal mit dem Boot und dem Bus
    und gibst den Sponsoren dafür einen Kuß?

    Bleib weiter gesund und munter und fit
    mit guten Wünschen reisen wir mit.

    Großmutti

  • #15

    fromut (Samstag, 21 November 2015 11:47)

    Eine Karte aus Laos kriegt nicht jede Frau,
    deshalb wurde mir schon ein bisschen mau
    wenn ich die Mönchlein betteln sehe
    und die fremde Religion nicht verstehe.
    Die alte graue Oma darf essen geben -
    wahrscheinlich hat sie selber nicht viel zum Leben.
    Ihre kleine Enkelin spielt fröhlich daneben,
    vielleicht wird sie einmal nach Höherem streben.

    Ich habe mich über die Karte gefreut
    und danke dafür, lieber Basti, heut'
    und wünsche für morgen
    nur wenige Sorgen,
    lieber Glück und viel Segen
    auf all deinen Wegen!
    Großmutti

  • #16

    fromut (Samstag, 12 Dezember 2015 20:21)

    Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
    auf die Erde nieder, bis es auch Basti find't.

    Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus,
    fährt auf allen Wegen mit dir weit hinaus.

    Ist auch dir zur Seite, still und unerkannt,
    dass es treu dich leite in dem fremden Land.

    Steck eine rote Kerze in den Sand so weiß,
    dass sie still dir leuchte ob es kalt ob heiß.

    Wenn wir Sehnsucht haben, sind wir dir sehr nah,
    lachen oder weinen, Mamma und Papa.

    Und die alte Mamma friert Lebkuchen für dich ein,
    du darfst von ihnen träumen, bis du bist daheim.

    Deine Großmutti

  • #17

    Heinz&Renate&Mareike&Gregor (Donnerstag, 24 Dezember 2015 22:05)

    Lieber Enkel, Neffe, Freund und Basti :-)
    Es ist der 24te Dez, 22Uhr und wir sitzen am Tisch in der Bahnhofstrasse zwischen Plätzchen, Geschenken und Punsch und denken an Dich - JETZT ! Wir senden Dir herzliche Weihnachtswünsche und hoffen dass Du Sehnsucht nach uns hast, befürchten aber dass die weisse Trauminsel mit einem traditionellen dt. Familienfest mithalten kann. Die Gans werden wir dann - wie besprochen - im Sommer grillen :-)

  • #18

    Fromut (Donnerstag, 07 Januar 2016 20:07)

    Ich bin allein, der Regen rinnt,
    und draußen spielt kein einziges Kind.
    Doch gestern kam die Familie ins Haus,
    Matthias und Eva mit dem Mittagsschmaus.
    Die gute Lasagne wollte tanzen gehen -
    und kam erst auf dem Fußboden zum Stehen.
    Die Nudeln flogen durch die Küche herum -
    das war sehr dumm.
    Sie landeten auch auf meinem Unterarm,
    dass Gott erbarm !
    Doch als später die Eichstätter kamen,
    bekommen wir einen neuen Rahmen
    und haben zum Harfenspiel gesungen,
    vielleicht ist es bis zu dir geklungen

    Deine Großmutti

  • #19

    Fromut (Dienstag, 12 Januar 2016 10:57)

    Weihnachten ist vorüber, der Alltag beginnt
    und unser ferner Sebastian schwimmt,
    schwimmt von Asien nach Australien hinüber
    und jeder fragt sich: Wann kommt er wieder?

    Will er etwas ganz Anderes ausprobieren,
    vielleicht die Kängurus dressieren?
    Oder belebt ein Besuch aus der Heimat ihn neu,
    Antonia und Freunde kommen vorbei?

    Es bleibt spannend für Dich und für uns alle Zeit,
    wir wünschen viel Mut, Gesundheit und Freud,
    bleibe behütet auch im Neuen Jahr,
    dieses ist gewisslich wahr!

    Großmutti

  • #20

    Anke (Montag, 25 Januar 2016 06:10)

    Hey basti,
    schön das ich heut morgen wieder ein Stückchen mit dir reisen durfte.
    das genieße ich immer sehr und hebt meine Laune !

    liebste Grüße
    Anke

  • #21

    Fromut (Samstag, 30 Januar 2016 14:29)

    Die Sonne scheint so warm wie im Mai,
    ist steig' auf mein Radl und fahre, o mei,
    und fahre zu Freunden, um dich zu sehn
    im Computer – Australien, mei, ist das schön!

    Es geht dir anscheinend immer noch gut
    auf staubigen Pisten und ohne Hut.
    Du findest nette Leute, die für dich sorgen
    und genügend zu essen für heute und morgen.

    Wenn die Sprache nicht klappt, wird viel gelacht
    und mit Händen Füßen Gaudi gemacht!
    Fahr tapfer weiter, auch wenn es mal kracht
    und bleibe behütet bei Tag und bei Nacht.

    Deine Großmutti

  • #22

    fromut (Montag, 01 Februar 2016 11:53)

    Heute regnet es hier, aber bei dir noch schlimmer,
    davon haben wir wohl keinen Schimmer.
    Wenn dazu auch noch der Sturmwind braust -
    und unser Sebastian ist unbehaust!
    Wenn du dann aus nasser Wäsche schaust,
    es deiner Familie zu Hause graust.

    Die Schotterpisten mag das Rad nicht,
    so dass der Hinterreifen bricht
    und die Werkstatt ist weit -
    australische Einsamkeit lang und breit.
    Nach langem Warten kommt ein Auto vorbei
    und hört gleich deinen Hilfeschrei!

    Aus Malaysia kam eine Karte zu mir
    dafür danke ich von Herzen dir!
    Bleibe weiter behütet und gesund
    mag es geradeaus gehen oder rund.

    Deine Großmutti

  • #23

    Alwin (Samstag, 13 Februar 2016 08:24)

    Du bist so bescheiden, dass du eine gesamte Internetseite darüber hast, wie toll und hart du bist.

  • #24

    fromut (Montag, 07 März 2016 11:46)

    Hallo, Sebastian!

    „Die Deutschen in Melbourne“ - net.
    besorgen dir weiter Essen und Bett.

    Ein Interview macht dich bekannt
    in Städten und Dörfern, im ganzen Land.

    Eine Einladung kommt aus dem Kindergarten
    wo die kleinen Zwerge den „Radler“ erwarten.

    Doch die „Great Ocean Road“ ruft dich bei starkem Sturm,
    da fühlt man sich wie ein gebeutelter Wurm!

    Junge Landsleute aus Bayern kommen zu Hilf '
    mit Barmherzigkeit zwischen Hügeln und Schilf.

    Das Ziel kommt näher – auf Großvatis Spuren -
    möchtest du gerne durch Afrika touren!

    Deine Großmutti

  • #25

    Fromut (Sonntag, 13 März 2016 17:17)

    Für Sebastian von der Großmutti:

    „Ich habe noch Zeit und habe noch Geld
    und such' mir immer ein neues Ziel in der Welt.“

    „Nach Mexiko möchte ich wirklich gerne -
    aber mein Wunsch verschwindet schnell in der Ferne.“

    Und mit ihm das ganze Amerika -
    doch wie wäre es jetzt mit Afrika?

    Wer kennt schon die westliche Küste genau
    mit Togo und Ghana und Guinea-Bissau?

    Aber hüte dich und sei flink und gescheit,
    denn hier ist vielleicht Gefahr nicht weit.

    Viele Schutzengel brauchst du bei dieser Plag',
    sie mögen dich behüten Tag für Tag!

    Und denk auch an Rebecca und Miriam
    unterwegs in Marokko mit Bus und mit Bahn,
    und an die sorgenden (Groß-) Eltern zu Haus -

    und nun ist meine Geschichte aus!

  • #26

    Atsu (Montag, 14 März 2016 14:10)

    greeting ,
    i m Atsu YADOR on couchsurfing you can contact me if you arrive in Togo on 99828069 for more tips for Ghana.

  • #27

    Fromut (Mittwoch, 30 März 2016 20:36)

    Freunde, habt ihr es vernommen,
    ich habe einen Brief bekommen!
    Einen Brief vom Enkelsohn,
    drum folgt ein neues Gedicht als Lohn!

    „Nun radeltst du also durch Afrika
    wo auch dein Großvater so gerne war.
    Er liebte die jungen Kirchen und Gemeinden
    und wenn die fremden Menschen wurden zu Freunden.

    Bleib tapfer und fahr Richtung Norden, es wird Zeit,
    mein Gästezimmer steht für dich bereit!“

    Großmutti

  • #28

    fromut (Mittwoch, 20 April 2016 10:43)

    Für Sebastian

    Mein Telefon klingelt mal wieder so schön:
    „Willst du das Neu'ste vom Basti ansehn?“
    Freund Christian hat schon die Leinwand gestellt,
    wir reisen gemeinsam in deine weite Welt!

    Der Westen von Afrika ist heute das Ziel,
    aber dort ist das Radeln kein Kinderspiel.
    Mal sind die Grenzen geschlossen, mal offen,
    doch du hast genug Zeit, immer neu zu hoffen.

    Und es gibt viele Berge, du siehst sie mit Grausen,
    du magst nicht das Schieben, nur das Hinuntersausen.
    Das ist dann der Lohn für deinen Schweiß -
    „ach wäre es hier bloß nicht so fürchterlich heiß!“

    Fahr schneller nach Norden, bei uns ist es kühl,
    bring uns deine Wärme, wir frieren noch viel!
    Dann braten wir gemeinsam die Schnitzel ganz frisch -
    fahr schneller nach Norden -
    ich deck' schon den Tisch!

  • #29

    fromut (Samstag, 07 Mai 2016 11:47)

    Lieber Sebastian,

    nun hat dich doch noch die Hitze erwischt
    und dir den Magen verdorben,
    doch du hast dich wieder beim Radeln erfrischt
    und bist – zum Glück – nicht gestorben.

    In Mauretanien gibt’s Grenzkontrollen
    weil die Soldaten etwas Besonderes wollen:
    nämlich dein „money“ für jeden Piep,
    das ist dir wirklich gar nicht lieb.

    Du handelst schlau und verteidigst dein Geld,
    inzwischen gestählt von der weiten Welt.

    Und dann heißt es „Afrika ade“,
    „aber das Scheiden tut mir nicht weh.
    Ich reise weiter mit einem Schiff
    und habe den Zeitplan fest im Griff!

    In Frankreich besuche ich „Familie Margretchen“
    und amüsiere mich mit den lieben Mädchen.
    Die letzte Strecke geht auch noch vorbei,
    ich freue mich schon auf die Lande EI- EI- .“

    Und auf allen deinen weiteren Wegen
    wünschen wir dir Gottes Behütung und Segen!

    Deine Großmutti

  • #30

    RANJEEV SINGHAL (Sonntag, 05 März 2017 19:17)

    Hi Bastion
    Hope you remember me.
    We took dinner together at Leh, India.
    How are you ?
    Where r u these days ?
    Take Care.
    Wish you all the best.