Noch ein letztes mal Afrika

Nach 2 Tagen des Genusses im Luxus Hotel in Banjul ging es im Stil eines einfachen Radreisenden weiter Richtung Norden.
Mit Armut, extremer Hitze, Anstrengung, Gegenwind und körperlichen Leiden hatten ich es in den kommenden Fahrradtagen zu tun gehabt. 
Schnell bin ich von der touristischen Küste wieder ein Stück weit weg ins Inland geradelt. Die Menschen an der Küste sind die weissen Touristen gewohnt, wissen, dass sie Geld haben und denken deshalb, wenn sie einen Weissen sehen, nur ans Geld. Am Schluss eines Gesprächs und jeder Begegnung wird nach Geld oder etwas zu Essen gefragt. An meiner Tour waren die Küstenbewohner nur interessiert, um in ein Gespräch zu kommen, an dessen Ende sie auf Geld oder Essen hoffen könnten. Das kann ich in vielen Situationen auch verstehen, aber auf dieser Tour bin ich erstens keine Bank und zweitens kein Essenstransporter. Im Gegensatz zur Bevölkerung im Inland ging es den Menschen an der Küste weitaus besser und ich hatte den Eindruck, dass viele nicht wissen, dass es ihnen im Gegensatz zu den anderen Menschen in ihrem Land gut geht.
Als Deutscher bin ich dort, dank Angela Merkel, sehr beliebt. Jeder dort kennt Sie, kennt Deutschland und denkt, dass Deutschland das Paradies ist. Deshalb wurde ich auch oft gefragt, ob ich ihnen helfen könnte, nach Deutschland zu kommen.
Je weiter ich ins Inland kam, desto stärker änderte sich die Situation. Die Fragen nach Geld wurden weniger, das wirkliche Interesse größer und der Lebensstandard einfacher.

Während des 3. Radeltags wurde es heißer und heißer. Die Landschaft im Senegal wandelte sich mehr und mehr zur Wüste. Der Wind kam nicht mehr von der Küste sondern wehte mir aus nord- östlicher Richtung entgegen. Genau aus der Richtung, wo die Sahara liegt. Der heiße Gegenwind war unerträglich und hat in den Augen geschmerzt. So heißes Wetter habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen.

Jeder einzelne Tritt in die Pedale wurde ab der Mittagszeit eine Qual. Ich wünschte mir nur noch Windstille, um nicht den heißen Wind im Gesicht zu haben. Geträumt habe ich von einem Spezie-Bad mit Eiswürfeln. Wegen des Gegenwindes und der schlechten Pisten war es zudem besonders anstrengend. Das Wasser wurde so warm, dass es grenzwertig war, es zu trinken. Staub und Sand in der Luft kamen auch noch dazu. Ich habe in jedem noch so kleinen Dorf angehalten und Wasser aus dem Brunnen geschöpft.

Die Kamele mussten auch mal Platz machen, denn ich war auch durstig
Die Kamele mussten auch mal Platz machen, denn ich war auch durstig

Das Heimatgefühl hat aber überwogen und ich bin bis zum Abend weitergefahren. Nach 140 Kilometer um 18 Uhr habe ich ein etwas größeres Dorf erreicht. Ich hatte noch 2 Nächte in Westafrika vor mir, bis ich Mauretanien erreichen wollte. Deshalb habe ich an diesem Abend nach dem "Chief of the village" gefragt und ob er einen Platz zum schlafen für mich hat. Ich wurde wieder mit größter Herzlichkeit aufgenommen und mir wurde ein Zimmer und Essen bereitgestellt. Beides habe ich nicht in Anspruch genommen, statt dessen bin ich sofort auf einer Strohmatte vor dem Haus eingeschlafen, nachdem ich mich 2 mal wegen eines Hitzschlages übergeben musste. Ich hatte keinen Appetit und konnte auch kein Wasser mehr sehen und trinken obwohl ich total durstig war. Das einzige was geholfen hat, war zusammengezogen auf der Matte zu liegen und einfach zu schlafen. Um 5 Uhr morgens bin ich unter einem hellen Vollmond aufgewacht, habe meine Sachen gepackt und bin weitergefahren. Der nächste Tag verlief nicht viel anders. Ich habe fast nichts essen können und musste mich am Abend wieder übergeben. Geschlafen habe ich im Busch.

Bei dieser Hitze waren selbst die Einheimischen platt, keiner hat mehr gearbeitet und jeder war im Schatten unter einem Baum mit einem Eimer voll Wasser gelegen, während ich mich in der Sonne auf Straße gequält habe.  Einen weiteren Fahrradtag dieser Art hätte ich nur schwer überlebt. Doch ein Hotel, das kurz vor der Grenze zu Mauretanien an der Küste zum Meer liegt, sponserte mich für 2 Nächte. Es waren noch 80 Kilometer bis zum Hotel. Die ersten 50 waren wieder eine Qual, bis sich plötzlich mit einem Schlag, 30 Kilometer vor der Küste, der Wind änderte. Er wehte vom Meer her und war kühl und frisch. Schon auf dem Fahrrad fühlte ich mich die letzten 30 Kilometer wie ausgewechselt und wieder top in Form. Bevor es nach Mauretanien ging, habe ich mich aber nochmal 2 erholsame Nächte im Hotel, mit so viel Essen und Trinken wie ich wollte, erholen können. Somit hatte ich einen komplett gegensätzlichen, luxuriösen und europäischen Abschluss in Westafrika. 

Von meinem Bungalow aus, der auf Stelzen gebaut war, konnte ich ein kleines typisch afrikanisches Dorf beobachten. Es war ein komisches Gefühl, mit so einem Blick in einem frischbezogenen, gut riechenden, weichen Luxusbett mit vollem Magen einzuschlafen. Denn ich wusste genau, wie die Situation in diesem Moment im Dorf nebenan aussah. Das habe ich meinen letzten 2 Monaten in Westafrika zu verdanken. In diesem Augenblick wusste ich, dass ich mein Ziel, die wirkliche Welt zu sehen und zu sehen wie die Lokals leben, erreicht habe.
Die letzen 2 Monate waren sehr wertvoll für meine Gedankenwelt. 
Ich bin mir sicher, dass der Großteil derer, die in diesem Bett gelegen sind, ähnliche Gedanken hatten. 
Doch ich glaube es wird noch deutlicher, wenn man die Armut  vor Ort miterlebt hat.
Nach dem Senegal stand dann der vorletzte Grenzübergang bevor. Rosso, der Grenzübergang zwischen Senegal und Mauretanien. Vor ihn wurde schon ausdrücklich im Netz gewarnt und er wird als der Schlimmste in Westafrika bezeichnet. Und ich komme dort ohne ein Visum und Euros, die Währung, in der das Visum an der Grenze bezahlt werden muss, an. Ich hatte große Angst vor diesem Tag und alle Warnungen haben sich letztlich bestätigt. An diesem Grenzübergang wird einfach mit allen Tricks versucht, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Selbst ich, als jetzt erfahrener Grenzüberquerer, war überfordert und wäre fast auf den ein oder anderen Trick hereingefallen. 
Von Überquerungshelfern, Leuten die dir einfach das Fahrrad aus der Hand reißen und aufs Schiff schieben - natürlich am Ende für Geld, falschen Zollbeamten und Zollgebühren, Fahrradgebühren, gefälschten Polizeiausweisen bis hin zu übertriebener Abzocke beim Geldwechsel war alles dabei. Es werden sogar Papiere verteilt, die man angeblich hier und dort bei Polizeikontrollen im Land benötigt und so weiter und so fort. Die Grenze macht angeblich in einer Stunde zu und du musst eine Nacht hier in der Hölle verbringen, wenn du nicht dies und das machst und und und. Es wird einfach alles versucht, um dich abzuzocken. Und manchmal ist man sich eben auch nicht ganz sicher, ob nicht doch stimmt, was einem erzählet wird. Auf den Trick mit dem gefälschten Polizeiausweis bin ich am Ende auch reingefallen und habe irgendeiner Person meinen Pass gegeben und die so getan hat, als würde alles mit dem Visum geregelt. Am Schluss kam aber ein Offizier, hat meine Daten in den Computer eingegeben, das Geld eingezogen und meinen Pass abgestempelt. Der Polizeibeamte mit dem gefälschten Ausweis hat mich also nur geschickt getäuscht und so getan als würde er alles regeln. Meinen Pass hätte ich auch selbst dem Offiziellen geben können.
Am Schluss erlebte ich das gleiche Prozedere noch einmal, ein falscher Polizist wollte Geld dafür, dass er alles für mich regelt usw. Das kostet einfach nur viel Nerven und Diskussionen. Gezahlt habe ich ihm am Ende nach meiner vorherigen Erfahrung natürlich nichts.
Ein anderer Reisender, der mit dem Auto dort war, hatte noch 10 mal mehr Probleme als ich. Das Reisen ohne Kraftfahrzeug erspart einem am Ende sehr viel zusätzliche Probleme und Stress.

Ein am Anfang abenteuerlicher und dann enstpannter Transit

Am Abend war ich dann endlich dem Grenzabschnitt entronnen und konnte noch mit einem Minivan bis in die Hauptstadt, Nouakchott in Mauretanien fahren. Angekommen sind wir jedoch erst um 1 Uhr Nachts, da wir wegen eines Sandsturms stecken geblieben sind, da der Fahrer den Van neben der Straße im Sand versenkt hat und wir den Van 2 Stunden lang in der Vollmond-Nacht und bei Sandsturm aus dem Sand ziehen mussten. Das ist ganz normal, Willkommen in der Wüste. Alle Einheimischen hatten natürlich passende Kleidung für die Wüste an -  weisse Umhänge und Tücher um den Kopf.
Ich, als unwissender Neuling mit kurzen Klamotten, war am Ende ein Sandmann.
Zum Glück konnte ich dann bei einem Einheimischen, der auch im Van mitgefahren ist, die Nacht in der Hauptstadt verbringen.
Für mich war nach dem Senegal klar, dass ich in der Wüste nicht mehr Fahrradfahren wollte. Das Wetter war zwar wieder kühler, weil dort, bis Marokko hoch, der Passat weht - ein frischer Wind der aus nordwestlicher Richtung kommt - aber Gegenwind, Wüste, lange Distanzen wie in Australien und das nicht 100% sichere Land Mauretanien waren für mich Gründe, den Bus zu nehmen und auf schnellstem Weg nach Marrakesch zu gelangen. Außerdem habe ich mein Ziel, wie oben beschrieben, erreicht und ich habe mehr Lust gehabt, nochmal in Europa zu fahren als mich hier in der Wüste zu quälen. Dort alleine bis in den Norden hoch zu strampeln ist viel mehr eine Challenge als ein Reisetraum.
Nach 4 Stunden Schlaf, bin ich um halb 6 am Morgen, als es noch dunkel war, an das andere Ende der Hauptstadt geradelt, wo die Minivans weiter bis in die Nähe der Grenze zu Marokko fahren. 

Die restlichen 12 Kilometer bis zum Checkpost von Mauretanien musste ich selber radeln. Für die kleine Distanz habe ich länger als eine Stunde geraucht. Ungeheuerlicher Gegenwind und eine Menge Sand prasselten in mein Gesicht. Ich stellte schnell fest, dass wenn man durch die Westsahara Richtung Norden radeln möchte, lange Kleidung, eine Sturmmaske und eine Schutzbrille benötigt. Es war einfach zu viel Sand in der Luft, der auf der Haut weh tat. Nach den 12 Kilometern hatte ich also schon genug und war froh, dass ich mich dazu entschied, nicht in der Wüste zu fahren. Ein bestimmtes Mass an Vergnügen muss schon noch übrig bleiben.

Nach dem Mauretanien Checkpoint hörte die Straße plötzlich auf und man musste 3 Kilometer querfeldein durch die Wüste durchs Niemandsland zum marokkanischen Checkpoint gelangen. Und das ist der Hauptübergang der Grenze, die den Norden und Süden Westafrikas verbindet!

Hauptgrenzuebergang in Zwischen Marokko und Mauretanien
Hauptgrenzuebergang in Zwischen Marokko und Mauretanien
Es gibt einfach verrückte Orte auf dieser Welt. Die einzige Orientierungshilfe war ein riesiger Sendemast vom marokkanischen Checkpoint. Als ich dort ankam, wurde ich schon von weiten mit einen Willkommenszeichen begrüßt und hatte ein unbeschreibliches Gefühl unter meiner Haut und Gänsehaut am ganzen Körper. Westafrika geschafft und der Heimat wieder ein Stück näher. Ohne Probleme, aber mit vielen Kontrollen und Fragen, durfte ich endlich einreisen. An diesem Tag wäre ich nicht mehr weiter gekommen, weil der Bus schon Mittags abgefahren ist und alle LKWs in der Früh die Grenze passiert haben. Doch ich hatte Glück und ein Auto hat mich bis in die 400km entfernte Stadt Dakhla, die erste Stadt in Marokko, aber immer noch in der Sahara, mitgenommen. Der Tag war anstrengend und irgendwann bin ich im Auto eingeschlafen.
Als ich wieder aufwachte, war es bereits Mitternacht. Ich konnte meine Augen nicht trauen. Überall waren bunte Lichter, Promenaden, Parks, hell beleuchtete Brunnen, geteerte und gepflasterte Straßen, Gehwege, Cafés und schöne Häuser.
Mit einem mal war ich in einer anderen Welt. Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Infrastruktur so schnell und auf einen Schlag ändert und dachte, dass ich dieses Bild erst in Marrakesch sehen werde. Ich war komplett überrascht und hatte wieder turbulente Glücksgefühle, da es viele Sachen gab, die westlich, ähnlich wie zuhause waren. Dadurch kamen natürlich wieder extrem starke Heimatsgefühle auf.
Wir hielten an einem Platz an und tranken einen Tee. Anschließend hat mich der Fahrer dann auch an dem Platz rausgelassen.
Das war etwas, was ich nicht gewohnt war.
In Westafrika hätte mich kein einziger Einheimischer mitten in der Nacht mitten in einer großen Stadt abgesetzet.
Das 2. was ich nicht gewohnt war: mir war kalt und man brauchte eine Jacke und lange Klamotten.
Und das 3. was ich nicht gewohnt war: ich wusste nicht, wo ich kostenlos die Nacht verbringen sollte. Denn draußen war es zu kalt und der Busbahnhof war geschlossen.
Was außerdem neu für mich war, dass es überall offenes Wlan-Netzwerke gab. Also holte ich erst mal mein Handy aus der Tasche und checkte meine Nachrichten und Mails. Meine Webseite teilte mir mit, dass ich einen neuen Kommentar und eine neue Nachricht erhalten habe. Der Kommentar war von meiner Großmutti mit einem superlieben Gedicht und die Nachricht war von einem ehemaligen Lehrer, Herr Alberter, den ich an der FOS in Eichstätt in Rechtslehre hatte. Wer hätte gedacht, dass mir genau in diesem Augenblick mein ehemaliger Rechtslehrer die Nacht rettet und eine entspannte Lösung für mich parat hatte. Ich zitiere mal: "[...]Gönnen Sie sich ein Hotel und ein gutes Essen im Senegal oder in Mauretanien, ich sponsere einen Betrag in Höhe von 50 Euro [...]". Gesagt, getan. Es hat mich riesig gefreut, denn es war die erste Nachricht von einem ehemaligen Lehrer, die ich auf meiner Tour bekommen habe. Vielen Dank!
Am Morgen bin ich noch im Dunkeln durch die Hauptstadt Mauretaniens geradelt, habe noch ein letztes mal in einem überfüllten Minivan gesessen. Mittags habe ich mit Sand und Gegendwind gekämpft und die längste Eisenbahnlinie und die Grenze zu Marokko überquert und bin in der Nacht in einer westlich geprägten Stadt angekommen und mit einer Zudecke in einem kuschligen Bett gelegen. Es war so ähnlich, wie an fast jedem anderen Tag beim Fahrradfahren: " man weiß nie, wo und wie der Tag endet".

Bei der Busfahrt in Mauretanien wurde mein Fahrrad wieder ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Die Leute dort kennen diese Räder einfach nicht und wissen nicht wie mit ihnen umzugehen ist. Auf jeden Fall war nach der Busfahrt mein Bremshebel, den ich damals in Thailand erneuern konnte, wieder abgebrochen. Jetzt hatte ich nur noch die Vorderbremse. Doch mein Vorderrad ist auch halb kaputt, weil es nicht mehr richtig fest in der Gabel sitzt und beim Bremsen immer total wackelt und nicht mehr voll belastet werden kann. Die Hinterradbremse, bei der der Bremshebel abgebrochen ist, aber die Wichtigere, weil das ganze Gewicht, wegen des Gepäcks, auf dem Hinterrad liegt. Wenn es flach ist, kein Problem. Aber für meine 600km lange geplante Route von Marrakesch durch den Atlas bis zum Mittelmeer, unmöglich. Allein die letzten 50 Kilometer, die ich später von Tangier zum Hafen und dem Schiff geradelt bin und wo ein paar Hügel vorkamen, waren nicht leicht zu bewältigen und meine Schuhe wurden als Ersatzbremsklötze gut beansprucht.

Der neue Bremshebel, der mir damals von Formular gesponsert wurde, liegt noch Daheim und wird mir jetzt nach Südfrankreich, wo ich mit dem Schiff ankomme, zu meiner Cousine und Tante geschickt. In Marrakesch wäre es vielleicht möglich gewesen, ein neues Bremssystem für die Hinterradbremse zu finden, doch das wäre kostspielig geworden und ich habe gemerkt, dass es mich mehr in Richtung Heimat zieht und ich lieber in Europa entspannt den Nachhauseweg über Frankreich, Italien, Schweiz und Lichtenstein (ein Land mehr :P ) fahren möchte, als in Marokko. Wieder einmal hat das Schicksal und diesmal auch meine Bedürfnis das zu tun, was mir mehr Spaß macht, entschieden.
Obwohl Marokko letztendlich nur ein bequemes Transitland war, habe ich ein paar schöne Einblicke gewonnen und schmuggelte 2 Kilogramm eingelegte Oliven mit nach Europa. Beim Preis von 1,5€-2€ pro Kilo, musste ich zuschlagen.

Von Dakhla aus ging alles ziemlich schnell bis zum Mittelmeer. Es gab wieder normale Busse, die auch in der Nacht gefahren sind und nicht in jedem kleinen Dorf angehalten haben. Ab Marrakesch gab es dann einen direkten Nachtzug bis nach Tangier, wo meine Fähre ablegte - bzw fast, ich musste noch die 50km bis zum Hafen radeln.

 

Was dann mit meinen Gefühlen passierte und wie das Ankommen in Europa war, erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag.

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Kommentare: 30
  • #1

    Jakob (Freitag, 07 August 2015 13:40)

    Gute Reise. Buen Camino. Ultreia.
    Von Herzen Jakob

  • #2

    Tanja (Dienstag, 11 August 2015 22:05)

    Hab eine schöne und erfahrungsreiche Reise.
    Komm vor allem wieder heul und gesund zurück!

  • #3

    Anke (Dienstag, 15 September 2015 18:44)

    hey , Basti vielen Dank für deine Mühe uns an deiner Reise so teilhaben zu lassen
    da gehen die Emotionen mit rauf und runter. Danke für deine Offenheit.

    Liebe Grüße
    Mama

  • #4

    fromut (Donnerstag, 17 September 2015 11:23)

    Basti-on.tour
    wo steckst du nur?
    Alle meine Freunde suchen dich heute
    und sind doch recht erfahrene Leute!

    Du steckst im Computer,
    wir drücken und drücken
    und finden dich endlich zu unsrem Entzücken.

    Gefällt dir Srinagar, ober besser Laos-
    und gibt es dazwischen auch mal ein Chaos?

    Du radelst und radelst bis in die Puppen
    und lebst vielleicht nur noch von Tütensuppen.?

    Such' dir was kräftiges für deinen Magen,
    dann kannst du auch weitere Stürme ertragen!

    Such' neue Freunde aus aller Welt,
    dann geht es dir gut, und es reicht auch das Geld!

    Wir danken dir, dass wir teilnehmen können
    ohne dir hinterherzurennen!

    Was immer auch geschehen mag-
    bleibe behütet an jedem Tag!


    Deine Großmutti

  • #5

    Rainer & Ingrid (Donnerstag, 17 September 2015 18:08)

    Eine fantastische Leistung, und vor allen Dingen sind deine Berichte spannend,

  • #6

    Susanne Richter (Sonntag, 20 September 2015 10:49)

    Lieber Basti,
    wir freuen uns, daß Du uns an Deiner Reise teilnehmen lässt. Wie gut, dass Du so offen für die Fremde und neue Erfahrungen bist. In Deutschland kommt jetzt mit den Flüchtlingsströmen "die Welt ins Haus". Da werden wir "Weltenbürger" wie Dich brauchen. Weiter gute Reise, alles Liebe und viel Glück!
    Susanne und Harald

  • #7

    Anke (Donnerstag, 08 Oktober 2015 19:03)

    Hey basti,
    ich hab Ztränen gelacht bei deinem "Genußvideo"

    liebe Grüße
    Anke

  • #8

    fromut (Samstag, 10 Oktober 2015 15:12)

    Hallo, Sebastian, Hallo, hallo,
    wo radelst du heute, erzähle mir, wo?

    In Indien bist du, dem riesigen Land,
    das ist mir leider recht unbekannt.

    So find' ich es spannend, was du erlebst
    und dass du die Abenteuer weitergebst!

    Dein schlimmer Unfall war keine Freud
    das tut uns allen von Herzen leid!

    Die gastfreundlichen Inder halfen vergessen
    mit einem Super - Familienessen.

    Bleib weiter behütet, mach's weiter gut
    das wünscht dir deine Großmutti Fromut.

  • #9

    Ingrid und Rainer (Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:29)

    Hallo Basti, du nimmst uns mit auf dieser Tour, an den Gedanken selbst

    diese Berge zu fahren könnte ich mir selbst im Traum nicht vorstellen.
    Deshalb lese ich lieber was du erlebst.

  • #10

    fromut (Donnerstag, 29 Oktober 2015 11:11)

    Lieber Sebastian, ich grüße dich heute
    und mit mir manche befreundete Leute.

    Du lernst viele fremde Menschen kennen,
    ich will da besonders die Mönche nennen.

    Du darfst dein Lager im Tempel richten,
    doch die Essensberge schaffst du mitnichten.

    Die Käfer schwimmen in der Suppe herum,
    die Schlangen am Wege – das wird dir zu dumm!

    Und wenn dir die Hitze wird einmal zu viel,
    dann denk an zuhause, bei uns ist es kühl!!

    Großmutti

  • #11

    Matthias (Donnerstag, 29 Oktober 2015 21:48)

    Hi Basti, für deine Tour durch Laos wünsche ich dir eine immer gut gefüllte Wasserflasche, ein weiterhin treues, standhaftes Radl und viel Gelassenheit auch bei sehr einfachen Verhältnissen! Pass auf dich auf und mach weiter so tolle Erfahrungen! Ich lese alles in deinem Blog (und beneide dich ein bisschen). Matthias

  • #12

    Margarete (Mittwoch, 04 November 2015)

    Hallo Basti, ich freu' mich für dich, dass du so interessante Efahrungen machen und so viel Gastfreundschaft erleben kannst! In la Flayssière verfolgen wir auch deine Reise mit, zittern bei Abgründen und verrückten Lastwagenfahrern, betrachten erfürchtig die tollen Landschaften und sind erleichtert, dass du so gut durchkommst und anscheinend immer wieder mit leckerem Essen verpflegt wirst. Gute Reise weiterhin, geniesse Deine Freiheit und die vielfältigen Begegnungen, alles Liebe, Margarete

  • #13

    Renate & Heinz (Dienstag, 17 November 2015 18:52)

    Hallo Sebastian!
    Unsere Gedanken sind oft bei Dir. Wo bist Du wohl heute und wie geht es Dir? Ist Dein Fahrrad noch ein treuer Begleiter? Bei uns ist der Herbst eingezogen. Er war sehr bunt und prächtig. Heute was es stürmisch und die Bäume haben alle Blätter abgeworfen. Oma und Opa grüßen Dich ganz herzlich und senden Dir einen weiteren Schutzengel mit auf den Weg! Davon kann man nie genug haben!

  • #14

    Fromut (Donnerstag, 19 November 2015 14:16)

    Lieber Basti, heut' hab ich an dich gedacht
    und schnell ein neues Gedicht gemacht.

    Viel arme Menschen leben in Laos -
    und bei dir selber gibt es mal Chaos:

    Ein böser Mann überfährt deinen Helm -
    die Polizei hält ihn für einen harmlosen Schelm.

    Die Straßen sind steil und strengen dich an,
    doch dann erscheint plötzlich der Alex – Mann
    mit einer edlen Schokolade von Lindt,
    da kannst du dich freuen wie ein Kind.

    Doch du fährst auch mal mit dem Boot und dem Bus
    und gibst den Sponsoren dafür einen Kuß?

    Bleib weiter gesund und munter und fit
    mit guten Wünschen reisen wir mit.

    Großmutti

  • #15

    fromut (Samstag, 21 November 2015 11:47)

    Eine Karte aus Laos kriegt nicht jede Frau,
    deshalb wurde mir schon ein bisschen mau
    wenn ich die Mönchlein betteln sehe
    und die fremde Religion nicht verstehe.
    Die alte graue Oma darf essen geben -
    wahrscheinlich hat sie selber nicht viel zum Leben.
    Ihre kleine Enkelin spielt fröhlich daneben,
    vielleicht wird sie einmal nach Höherem streben.

    Ich habe mich über die Karte gefreut
    und danke dafür, lieber Basti, heut'
    und wünsche für morgen
    nur wenige Sorgen,
    lieber Glück und viel Segen
    auf all deinen Wegen!
    Großmutti

  • #16

    fromut (Samstag, 12 Dezember 2015 20:21)

    Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
    auf die Erde nieder, bis es auch Basti find't.

    Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus,
    fährt auf allen Wegen mit dir weit hinaus.

    Ist auch dir zur Seite, still und unerkannt,
    dass es treu dich leite in dem fremden Land.

    Steck eine rote Kerze in den Sand so weiß,
    dass sie still dir leuchte ob es kalt ob heiß.

    Wenn wir Sehnsucht haben, sind wir dir sehr nah,
    lachen oder weinen, Mamma und Papa.

    Und die alte Mamma friert Lebkuchen für dich ein,
    du darfst von ihnen träumen, bis du bist daheim.

    Deine Großmutti

  • #17

    Heinz&Renate&Mareike&Gregor (Donnerstag, 24 Dezember 2015 22:05)

    Lieber Enkel, Neffe, Freund und Basti :-)
    Es ist der 24te Dez, 22Uhr und wir sitzen am Tisch in der Bahnhofstrasse zwischen Plätzchen, Geschenken und Punsch und denken an Dich - JETZT ! Wir senden Dir herzliche Weihnachtswünsche und hoffen dass Du Sehnsucht nach uns hast, befürchten aber dass die weisse Trauminsel mit einem traditionellen dt. Familienfest mithalten kann. Die Gans werden wir dann - wie besprochen - im Sommer grillen :-)

  • #18

    Fromut (Donnerstag, 07 Januar 2016 20:07)

    Ich bin allein, der Regen rinnt,
    und draußen spielt kein einziges Kind.
    Doch gestern kam die Familie ins Haus,
    Matthias und Eva mit dem Mittagsschmaus.
    Die gute Lasagne wollte tanzen gehen -
    und kam erst auf dem Fußboden zum Stehen.
    Die Nudeln flogen durch die Küche herum -
    das war sehr dumm.
    Sie landeten auch auf meinem Unterarm,
    dass Gott erbarm !
    Doch als später die Eichstätter kamen,
    bekommen wir einen neuen Rahmen
    und haben zum Harfenspiel gesungen,
    vielleicht ist es bis zu dir geklungen

    Deine Großmutti

  • #19

    Fromut (Dienstag, 12 Januar 2016 10:57)

    Weihnachten ist vorüber, der Alltag beginnt
    und unser ferner Sebastian schwimmt,
    schwimmt von Asien nach Australien hinüber
    und jeder fragt sich: Wann kommt er wieder?

    Will er etwas ganz Anderes ausprobieren,
    vielleicht die Kängurus dressieren?
    Oder belebt ein Besuch aus der Heimat ihn neu,
    Antonia und Freunde kommen vorbei?

    Es bleibt spannend für Dich und für uns alle Zeit,
    wir wünschen viel Mut, Gesundheit und Freud,
    bleibe behütet auch im Neuen Jahr,
    dieses ist gewisslich wahr!

    Großmutti

  • #20

    Anke (Montag, 25 Januar 2016 06:10)

    Hey basti,
    schön das ich heut morgen wieder ein Stückchen mit dir reisen durfte.
    das genieße ich immer sehr und hebt meine Laune !

    liebste Grüße
    Anke

  • #21

    Fromut (Samstag, 30 Januar 2016 14:29)

    Die Sonne scheint so warm wie im Mai,
    ist steig' auf mein Radl und fahre, o mei,
    und fahre zu Freunden, um dich zu sehn
    im Computer – Australien, mei, ist das schön!

    Es geht dir anscheinend immer noch gut
    auf staubigen Pisten und ohne Hut.
    Du findest nette Leute, die für dich sorgen
    und genügend zu essen für heute und morgen.

    Wenn die Sprache nicht klappt, wird viel gelacht
    und mit Händen Füßen Gaudi gemacht!
    Fahr tapfer weiter, auch wenn es mal kracht
    und bleibe behütet bei Tag und bei Nacht.

    Deine Großmutti

  • #22

    fromut (Montag, 01 Februar 2016 11:53)

    Heute regnet es hier, aber bei dir noch schlimmer,
    davon haben wir wohl keinen Schimmer.
    Wenn dazu auch noch der Sturmwind braust -
    und unser Sebastian ist unbehaust!
    Wenn du dann aus nasser Wäsche schaust,
    es deiner Familie zu Hause graust.

    Die Schotterpisten mag das Rad nicht,
    so dass der Hinterreifen bricht
    und die Werkstatt ist weit -
    australische Einsamkeit lang und breit.
    Nach langem Warten kommt ein Auto vorbei
    und hört gleich deinen Hilfeschrei!

    Aus Malaysia kam eine Karte zu mir
    dafür danke ich von Herzen dir!
    Bleibe weiter behütet und gesund
    mag es geradeaus gehen oder rund.

    Deine Großmutti

  • #23

    Alwin (Samstag, 13 Februar 2016 08:24)

    Du bist so bescheiden, dass du eine gesamte Internetseite darüber hast, wie toll und hart du bist.

  • #24

    fromut (Montag, 07 März 2016 11:46)

    Hallo, Sebastian!

    „Die Deutschen in Melbourne“ - net.
    besorgen dir weiter Essen und Bett.

    Ein Interview macht dich bekannt
    in Städten und Dörfern, im ganzen Land.

    Eine Einladung kommt aus dem Kindergarten
    wo die kleinen Zwerge den „Radler“ erwarten.

    Doch die „Great Ocean Road“ ruft dich bei starkem Sturm,
    da fühlt man sich wie ein gebeutelter Wurm!

    Junge Landsleute aus Bayern kommen zu Hilf '
    mit Barmherzigkeit zwischen Hügeln und Schilf.

    Das Ziel kommt näher – auf Großvatis Spuren -
    möchtest du gerne durch Afrika touren!

    Deine Großmutti

  • #25

    Fromut (Sonntag, 13 März 2016 17:17)

    Für Sebastian von der Großmutti:

    „Ich habe noch Zeit und habe noch Geld
    und such' mir immer ein neues Ziel in der Welt.“

    „Nach Mexiko möchte ich wirklich gerne -
    aber mein Wunsch verschwindet schnell in der Ferne.“

    Und mit ihm das ganze Amerika -
    doch wie wäre es jetzt mit Afrika?

    Wer kennt schon die westliche Küste genau
    mit Togo und Ghana und Guinea-Bissau?

    Aber hüte dich und sei flink und gescheit,
    denn hier ist vielleicht Gefahr nicht weit.

    Viele Schutzengel brauchst du bei dieser Plag',
    sie mögen dich behüten Tag für Tag!

    Und denk auch an Rebecca und Miriam
    unterwegs in Marokko mit Bus und mit Bahn,
    und an die sorgenden (Groß-) Eltern zu Haus -

    und nun ist meine Geschichte aus!

  • #26

    Atsu (Montag, 14 März 2016 14:10)

    greeting ,
    i m Atsu YADOR on couchsurfing you can contact me if you arrive in Togo on 99828069 for more tips for Ghana.

  • #27

    Fromut (Mittwoch, 30 März 2016 20:36)

    Freunde, habt ihr es vernommen,
    ich habe einen Brief bekommen!
    Einen Brief vom Enkelsohn,
    drum folgt ein neues Gedicht als Lohn!

    „Nun radeltst du also durch Afrika
    wo auch dein Großvater so gerne war.
    Er liebte die jungen Kirchen und Gemeinden
    und wenn die fremden Menschen wurden zu Freunden.

    Bleib tapfer und fahr Richtung Norden, es wird Zeit,
    mein Gästezimmer steht für dich bereit!“

    Großmutti

  • #28

    fromut (Mittwoch, 20 April 2016 10:43)

    Für Sebastian

    Mein Telefon klingelt mal wieder so schön:
    „Willst du das Neu'ste vom Basti ansehn?“
    Freund Christian hat schon die Leinwand gestellt,
    wir reisen gemeinsam in deine weite Welt!

    Der Westen von Afrika ist heute das Ziel,
    aber dort ist das Radeln kein Kinderspiel.
    Mal sind die Grenzen geschlossen, mal offen,
    doch du hast genug Zeit, immer neu zu hoffen.

    Und es gibt viele Berge, du siehst sie mit Grausen,
    du magst nicht das Schieben, nur das Hinuntersausen.
    Das ist dann der Lohn für deinen Schweiß -
    „ach wäre es hier bloß nicht so fürchterlich heiß!“

    Fahr schneller nach Norden, bei uns ist es kühl,
    bring uns deine Wärme, wir frieren noch viel!
    Dann braten wir gemeinsam die Schnitzel ganz frisch -
    fahr schneller nach Norden -
    ich deck' schon den Tisch!

  • #29

    fromut (Samstag, 07 Mai 2016 11:47)

    Lieber Sebastian,

    nun hat dich doch noch die Hitze erwischt
    und dir den Magen verdorben,
    doch du hast dich wieder beim Radeln erfrischt
    und bist – zum Glück – nicht gestorben.

    In Mauretanien gibt’s Grenzkontrollen
    weil die Soldaten etwas Besonderes wollen:
    nämlich dein „money“ für jeden Piep,
    das ist dir wirklich gar nicht lieb.

    Du handelst schlau und verteidigst dein Geld,
    inzwischen gestählt von der weiten Welt.

    Und dann heißt es „Afrika ade“,
    „aber das Scheiden tut mir nicht weh.
    Ich reise weiter mit einem Schiff
    und habe den Zeitplan fest im Griff!

    In Frankreich besuche ich „Familie Margretchen“
    und amüsiere mich mit den lieben Mädchen.
    Die letzte Strecke geht auch noch vorbei,
    ich freue mich schon auf die Lande EI- EI- .“

    Und auf allen deinen weiteren Wegen
    wünschen wir dir Gottes Behütung und Segen!

    Deine Großmutti

  • #30

    RANJEEV SINGHAL (Sonntag, 05 März 2017 19:17)

    Hi Bastion
    Hope you remember me.
    We took dinner together at Leh, India.
    How are you ?
    Where r u these days ?
    Take Care.
    Wish you all the best.